Beiträge von /dev/0

    Vielen Dank für die Antwort. An "pp" habe ich auch schon gedacht, hatte es auch schon im Dokument so geschrieben. Jedoch wusste ich nicht, das auch nur "p" geht. Weshalb ich jedoch gezweifelt habe: Wie im ersten Bild steht ganz oben (nicht sichtbar)


    " […] B[erline]r. L[andes]. H[aupt]. Kasse" und dann bei der ersten Markierung
    "DEM [pp] umstehend bis zu/ Ende"


    Da passt es grammatikalisch nicht. Müsste dann ja "DER pp […]" heissen.

    Mittlerweile denke ich, es könnte einfach (bzw. teils) ein H sein und sich auf Hauptkasse beziehen, wobei die meist eher mit L. H. Kasse abgekürzt wird und hier auch nicht in jedem Fall (hab noch mehr als die hier gezeigten Beispiele) von Sinn bzw. der Grammatik her passt.

    Hallo, ich habe in zwei Dokumenten Zeichen, die ich nicht verstehe. Erst hielt ich sie für zwei Buchstaben, nun kommt mir dir Idee, ob es sich nicht um Auslassungszeichen handelt, also ähnlich wie –’’–. Vielleicht kann mir jemand helfen?


    Zum ersten Bild:


    Hier tachen sie zwei mal doppelt auf.


    1233-Bildschirmfoto-2015-03-10-um-10-50-13-png

    […]


    Beim zweiten Bild haben wie sie einmal doppelt und zwei mal einfach:


    1235-2-jpg

    Hallo, ich kann man wieder etwas nicht entziffern. Kann wer helfen?
    Es handelt sich um ein Kauf/-Überschreibungsdokument von 1933


    Besten Dank im Voraus!
    __________________________


    1. Hier habe ich folgendes:


    der Erwerber, der jedoch G[?]heit


    beansprucht, da es sich um ein [?] [?]


    Denkmal (Königsgrab Seddin) handelt, dessen


    Erhaltung im Interesse des Kreises liegt.
    _____


    2. Hier kann ich recht wenig lesen:


    Ein G[?][steuer?] ist nicht zu entrichten


    [?], [?], [?]











    Warum ich das so herleite, das kannst du erfahren, wenn du mal nach verschiedenen Alphabeten der alten deutschen Handschrift googlest. Ich kann aber Oliver nur zustimmen. Sag doch mal was das eigentlich für ein Dokument ist. Der von mir bereits erwähnte Kontext ist eben doch wichtig. Ich transkribiere fast täglich berufsbedingt. Habe es mir vor ca. einem 3/4 Jahr selbst beibringen müssen und habe trotzdem teils noch immense Probleme. Das ist keine einfache Sache. Manchmal schreibe ich eine A4 Seite eines zusammenhängenden Textes in weniger als 15 min um und oft hänge ich einen halben Tag und länger vor eignem kleinen Schmierzettel. Wie Oliver schon schrieb, ist Handschrift nicht rein technisch anzugehen. Besonders diese alte ist dermaßen uneinheitlich, individuell und, wie ich meine, doch eher zum Schreiben als zum Lesen konstruiert, dass ein einzelnes Wort echt schwer werden kann. Ich vergleiche diese Kurrent gerne mit kyrillischer Handschrift. Bei letzterer ist es auch oft sehr schwierig Buchstaben überhaupt voneinander zu trennen. Ohne Kontext oder perfekte Kenntnis oft zum wahnsinnig werden.


    So jetzt muss ich selbst eine Schriftfrage hochladen ;)

    Der erste Buchstabe sieht mir eher nach einem "E" aus. Bei den ersten beiden Beispielen lese ich "Efriedl", bei den letzten Beispielen fehlt der erste Buchstabe "E" und ich lese "friedl".

    Das E habe ich anfangs auch gelesen, dann aber fallen lassen, weil es Später nicht mehr vor kam, die Unterschriften aber sicher zur selben Person gehören. Der Name Friedl kommt tatsächlich im größeren Kontext vor. Er heisst sogar E. Friedl, hat aber mehrfach in lateinischen Buchstaben unterschieben, weshalb ich wohl nicht an ihn gedacht habe. Das war auf jeden Fall ein guter Tipp. Vielen Dank. Manchmal muss einfach jemand mit etwas Abstand einen Blick drauf werfen!

    Hallo,
    ich habe eine Akte zu transkribieren, in welcher immer wieder ein Autor vorkommt, dessen Namen ich jetzt schon ganz vielfältig gelesen habe, zumal der Bursche es nicht vermochte, einigermaßen einheitlich zu unterschreiben. Ich weiss, dass einzelne Wörter immer schwierig sind aber vielleicht kann mir hier jemand helfen. Zu googeln war der Herr nicht. Kontext (falls es hilft): Zeitraum um 1890er-1920 im Raum Prignitz (Brandenburg), Archäologie.


    Ich habe bisher Zrackl, Zruckl und Zrieckl gelesen. Zrieckl kamm bei mir am häufigsten vor. Allerdings finde ich die Kombination ie-ck doch sehr eigenartig. So was gibt es doch im Deutschen gar nicht?! Eines nahenden Feierabends las ich dann nur noch Zwickl...


    Besten Dank für eure Versuche!


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    Ich finde es grundsätzlich schwierig, ohne Kontext zu entziffern. Relativ sauber und einheitlich geschriebene Stichpunkte oder Listen sind weitaus schwieriger als ganze Texte in Sauklaue. Von daher wäre es hilfreich, wenn du einen größeren Ausschnitt hier posten könntest.
    Ich lesen irgend etwas mit "Erzh[?]z", wobei in dem Fall zwei verschiedene z verwendet worden wären, was nicht weiter ungewöhnlich ist.