Beiträge von a15n

    Danke Ernaburga!
    Ich hab genau die gleichen Probleme: es gibt wirklich spannende Fragmente, die lesbar sind und mehr versprechen. Aber auch mit Phantasie fällt mir nichts ein, das die offenen Stellen sinnvoll ergänzt.

    Das Schlimmste aber: ich hab die Notiz verloren, in welchem Kirchenbuch ich fündig geworden bin. ;(

    ... und Archion ist reichhaltig! =O

    Hallo zusammen,


    ich bin in einem alten Kirchenbuch auf einen Eintrag von 1733 gestoßen, in dem mir das Wort "Vampir" ins Auge sprang.

    Der Rest des Texts ist bei mir großenteils Raterei. Ich will niemand durch meine Vermutungen beeinflussen, deshalb lass hier mal den ganzen Text offen und bitte euch um Mithilfe beim Lesen: wer erkennt was brauchbares?




    Vielen Dank im Voraus!

    Im folgenden Auszug aus einem Rechnungsbuch fehlt mir in der Mitte der zweiten Zeile ein Wort:


    Ich lese bislang:

    1889 Apr. 20 An Coers + Sohn für lebende Pflanzen

    1889 Apr. eod. An Meister Wulf für Z_______ zur Treppe
    1889 - An Schnepper Gartner Massen Unna


    Wer hat eine gute Idee für das fehlende Wort? Mir scheint ja jeder Buchstabe eigentlich gut erkennbar - allein, es kommt kein Wort dabei raus, das ich kenne.

    erstes Stück, spaltenweise:

    Karl Engelbert Marcher, Kath., Fleischhauermeister und Hausbesitzer, des Ignaz Marcher, Seifensieders und der Katharina, geb. Schuster ehl. Sohn


    Maria Anna Köckeis, kath, des Gottfried Köckeis Fleischhauers und der Theresia geb. Födeal(?) ehl. Tochter.


    Theresia Köckeis, Hausbesitzersgattin, Beingegasse(?) 7-9


    ???


    getraut in ???

    St. Ulrich am 12. Juni 1877


    Unter Vorbehalt, vor allem bei manchen Namen.

    Danke für den ganzen Text. Ich hab hier den Anfang der ursprünglichen Urkunde ...


    Revidiert und ... ... befunden

    Z...Burg, den 11. Januar 1855

    Großhzgl Landgericht des.

    [Unterschriften]


    In Folge ... Großherzoglichen Ober-

    consistoriums zu Darmstadt d.d. 26. Juni 1857 betr. Die

    Verehelichung des Johann Philipp Göbel, Försteryrath zu Weiß-

    kirchen, Kreis Offenburg, mit Margarethe Eigel, daselbst,

    insbesonders den Eintrag seiner 9÷ Kinder ins Geburts

    protocole des Pfarrers ..... wurde Nachstehendes

    hier eingetragen.


    Abschrift


    Auszug .......


    Soweit, was ich entziffern könnte. Bitte mit Vorsicht Lesen, einiges ist eher qualifiziert geraten.


    Andreas

    Hallo Jürgen,


    das Dokument scheint mir ein Auszug aus dem "Copulationsprotokoll" der Gemeinde Steinheim zu sein. Die einzelnen Stellen sind wirklich gewöhnungsbedürftig.


    Vielleicht kann ich noch genaueres schreiben, wenn sich meine Augen an den Text gewöhnt haben ...


    Andreas

    Hallo,


    das folgende Stück Protokoll vom Oktober 1894 macht mir an zwei Stellen Probleme.


    Mein Transkript bisher:


    ad1. Nach Mittheilung der Verfügung des Herrn

    Landraths Spring zu Voerde vom

    16 October wurde die Neuwahl

    eines Mitgliedes und dessen Stell-

    Vertreter für die ........schätzungs-

    ........ssion zur Einkommensteuer

    für den Zeitraum von drei Jahren

    vorgenommen.



    Die beiden mit ..... gekennzeichneten Stellen verweigern sich meinen Leseversuchen.


    Ich neige schon fast dazu, das als Schreibfehler abzutun und als "Voreinschätzungskommission" zu Lesen. Das passt aber nicht zum Schriftbild. Kann mir wer helfen?


    Wer mehr Kontext braucht: das ganze Protokoll ist im DFG-Viewer verfügbar:

    http://p.in-howi.de/3c


    Danke im Voraus!

    Ich lese nicht "Erwin" sondern Artin Magnus als Name des Ehemanns.

    Lt. Wikipedia ist Artin "ein armenischer Kurdischer, alt persischer und persischer männlicher Vorname" und bedeutet "gerecht".

    Kann mir jemand helfen, den folgenden Brief zu lesen?


    "Heinrich Hermann zu Hengsen" kann ich lesen, auch das Datum, der 11 November 1891 ist keine Kunst.

    Aber was steht im Rest? Ich hab schon viel hin- und hergerätselt - ich komme auf nix vernünftiges.


    Heinrich Hermann war Landwirt und etwa um diese Zeit gibt es Unterlagen zu Testamenten, Grundbuchsachen etc.
    Andere Texte des gleichen Schreibers habe ich noch nicht entdeckt.


    Wer kann helfen?

    Ein G am Anfang ... komisches G, aber möglich. Und das, was ich für ein "d" vor dem t gehalten hab ist ein i mit "Schleifspur".


    Gut!


    Ja, jetzt sehe ich's auch. Ich denke, das war's. DANKE, Alice!:thumbsup:

    Hallo zusammen,


    bei der folgenden Anschrift einer Feldpostkarte habe ich keine sinnvolle Lesung für das Wort hinter "Herrn".

    Kann mir jemand von euch mit Vorschlägen helfen?




    Ich lese bislang folgendes:


    Feldpost


    Herrn ???????

    Jos. Bierbaum

    Inf. Regm. 159

    1 Komp.

    14 Reserv. Divis.

    7. Res. Armee K.


    Beim Vornamen bin ich unsicher - aber mir fällt nichts besseres dazu ein.


    Sachlich passen würde bei der Anschrift "Herrn Infanterist", aber das scheint mir nicht zum Geschriebenen zu passen.

    Treffer im Frönderberger Kirchenbuch. Dort hat sich ein späterer Pastor die Mühe gemacht, einige Einträge (auch die von 1818) mit der Schreibmaschine abzutippen - also problemlos lesbar: Die Hochzeit fand am 14. Juni 1818 in Fröndenberg statt. Dann passt "zum erstenmale" prima in den Kontext.

    Zwischendurch ein fettes Danke für bisherigen Beiträge.


    "... zum erstenmale aufgeboten..." passt durchaus zum Schriftbild und ist im Kontext sinnvoll. Ich werde mal im Frönderberger Kirchenbuch nachlesen müssen, vielleicht sind dort die weiteren Aufgebotstermine und vor allem die Eheschließung vermerkt.


    das andere "unlesbare" Wort könnte in der Tat über den Zeilenwechsel fortgesetzt sein. ich würde als Wortendung aber eher "ner" lesen, also "des erschlagenen Friederich Tillmann ....ner ehelicher Sohn".

    Ich dachte schon an "erstgebohre ner", aber das passt nicht. Weitere Ideen sind herzlich willkommen!


    Der Wechsel zur Antiqua ist beim Schreiber im Übrigen nicht zufällig. So wie ich das sehe, wechselt er planvoll zur Antiqua bei allen Eigennamen (Personen und Orte).

    Ich bin immer noch bei der Räderung des Christian Schulte 1805 bzw. den Folgen der Tat und befasse mich aktuell mit der weiteren Familiengeschichte des Opfers.

    Am 17.5.1818 hat vermutlich der Sohn des Opfers geheiratet - aber ich kann nicht alles lesen.


    Hier der Eintrag:



    Ich lese bisher:

    Am 17ten Maj zum _________

    aufgeboten Heinrich Tillmann

    aus Strickherdicke, des erschlagenen

    Friederich Tillmann ___________

    ____ ehelicher Sohn; und Antoinetta Käuc

    ke _____ Schwitten, Amts Menden.

    Dimissa_______ nach Fröndenberg.


    Die Stelle zwischen "Friederich Tillmann" und "Sohn" ist besonders spannend, weil da wohl die Beziehung des Sohnes zum Mordopfer beschrieben wird. Aber ich krieg's nicht gelesen.


    Bitte helft mir!

    Dieser Zufallsfund in einem Kirchenbuch beschreibt die Räderung des "Mörders Christian Schulte".


    Bei der Transkription hab ich noch einige offene Stellen und es wäre schön, euch auch bei den übrigen Stellen als Kontrolleser zu haben.



    Mein Transkript bislang:


    Anno 1803 d 29ten Merz wurde auf .... Schöffel zu Uelzen ein
    Mörder Christian Schulte aus Sölde gebürtig gerädert.
    er hatte den Colonen Thielman zu Strickherdicke, welchem er auf dem
    Wege von Unna nachhause aufgelauert, und sich in __ ___ lauf-
    fen laßen, mit einem Stein getodtet, und zwar auf anstiften
    des Thielmans Ehefrau, mit welcher er Ehebruch trieb, und welche
    in dem Gefängniß zu Wesel gestorben ist - dieser Mörder wur-
    de mit Grenadieren begleitet d 20sten von Wesel nach Unna gebracht
    daselbst auf dem Rathhause hingespert - den 21ten wurde ihm
    das Urthl offentlich auf dem Marckt von einem auf den brun-
    nen angebrachten Gerüste, worauf ein schwarz behängter Tisch
    mit Stühlen für das Landgerichtliche Personal gestellet war
    von dem ____ Assesor Kipp vorgelesen - den 29ten wurde ihm
    dieselbe um 9 Uhr wieder hohlet der Stab gebrochen und man
    gelangte erst um 11 Uhr an den Gerichtsplaze an, da der Wagen
    wegen der unglaublichen Menge Menschen, welche von Lipp-
    Stadt Soest Schwelm ___ Altena [etc?] herzugeströmt waren
    [durchgestrichen und unlesbar] aufgehalten
    wurde.



    Die historische Korrektheit des oben angegebenen Datums ist übrigens streitig.

    Bisher ist Samstag, der 23. März 1805 als Hinrichtungstag des Christian Schulte bekannt.


    Danke schonmal für eure Hilfe!

    Ich sitze gerade vor eine Kirchenbuch, dessen Einträge ich nicht ganz verstehe.


    Der Seitentitel ist klar: "Getaufte im Jahr 1799"

    Aber die Spalten ... die letzte enthält "Vor- und Zunahme der Aeltern", die zweite wohl "Zahl aller", so wird auch die Nummerierung in der Spalte geführt.

    Aber die Spalten 3/4 und 5/6 stellen mich vor ein Rätsel. Auch dort wird fortlaufend gezählt, geordnet nach "Männl." und "Weibl.", aber was ist das Unterscheidungskriterium, nach dem im einen oder anderen Spaltenpaar gezählt wird?