Beiträge von a15n

    Der folgende Kirchenbucheintrag macht mir Probleme:


    Ich lese in diesem Eintrag folgendes:

    Weiland

    Peter Boec

    ker, Kunst[?]

    [???]

    zu Dellwig


    Gerade der "spannende" Teil, die Berufsbezeichnung, erschließt sich mir nicht. Vielleicht könnt ihr helfen!

    Als Hilfestellung habe ich noch den Kontext dieses Eintrages mit weiteren Schrift-Eindrücken des Schreibers:

    Im Opherdicker Kirchenbuch von 1760 habe ich diesen Eintrag gefunden, der unverkennbar von "Frej Maurer[n]" handelt:


    Mein erster Versuch eines Transkripts endet leider, wo der lokale Bezug zu Opherdicke vermutlich auftaucht:


    d[en] 11 Nov. [1760] haben die Freij Maurer in ihrer Loge zu
    Braunschweig gefejert d Sieg Ihrer Maj. des Königs
    von Preußen, welcher durch [_?_] gloriosen [...]
    d. 3. Juni über die ...sche Armee in den Gegenden
    Torgau .........???


    Für mich wird die Schrift gegen Ende immer schlechter lesbar. Hat jemand bessere Übung als ich?
    Herzlichen Dank im Voraus!!


    Quelle: Archion, Westfälische Landeskirche, Kirchenkreis Unna, Opherdicke, Taufen 1749-1774 ...., Bild 12

    Auf der Rückseite des Dokuments befindet sich folgende Rechnung:


    Ich lese das als 30 + 15 + 7 _ 6 = 52 _ 6.


    Vermutlich wurden dort die 30 für den Wagen und die 22,5 für den Boten (15 + 7,5) zusammengerechnet. Damit ist klar, trotz unterschiedlich aussehender Währungsbezeichnungen handelt sich um die gleiche Rechenwährung.

    Ich vermute inzwischen Stüber zu 12 Pfennigen. Die sind für Westfalen für 1705 in einer Steuerliste verwendet und werden gut 50 Jahre später noch Bestand gehabt haben. Die Reform kam erst nach dem siebenjährigen Krieg.

    Silbergroschen klingt wirklich nach der besten Lesung. Auf der Rückseite des Dokuments ist noch eine Rechnung, die die beiden Zahlen zu 52 / 6 addiert. Das impliziert eine 12er-Teilung, es könnten also Silbergroschen zu je zwölf Pfennigen sein.

    Super!

    Es gibt nur eine Stelle, mit der ich nicht zufrieden sein kann, ich denke nicht, dass keiner 30 Mal ("30 x") bezahl worden ist, sondern es sich um ein Währungszeichen handelt. Was ist in Westfalen 1759 üblich gewesen - in der Größenordnung für das Bezahlen von Fuhrdiensten tauglich? Und wofür steht das "sbrt", das ja ebenfalls als Währungsangabe notiert ist?

    Hier nochmal die fraglichen Ausschnitte:

    1759-02-14 - Transport-Order - Währung.jpg "30 [?]"


    1759-02-14 - Transport-Order - Währung-sbrt.jpg "22 1/2 sbrt"

    HERZLICHEN DANK!
    Mit den richtigen Wörtern wird dann irgendwann eine Google-Suche fündig, und erbringt, dass es sich bei dem Eintrag nicht um ein Gerücht oder eine Horrorgeschichte handelt, sondern um einen Buchtitel:


    "Vernünftige und Christliche Gedancken Über die VAMPIRS oder Bluhtsaugende Todten, So unter den Türcken und auf den Gräntzen des Servien-Landes den lebenden Menschen und Viehe das Bluht aussaugen sollen[...]" Johann Christoph Harenberg, 1733.


    Zum Digitalisat (Transkript) geht es hier: "Vernünftige und Christliche Gedancken über die Vampirs ..."

    Hmm, gibt es weitere zeitgenössische Belege für einen "Bürgerlichen Corps der Löblichen Bürgerschaft" Wittenbergs ? Wenn ich die Jahreszahl als 1801 deute, sollte so ein Corps nicht in Vergessenheit geraten sein.


    Wenn ich das (halb) ausgeschriebene Wort Buchstabe für Buchstabe betrachte, sieht es für mich nicht nach "Bürgersch" aus. Da fehlt mindestens ein 'r' vor dem 'g'. Kann ein Schreibfehler sein, muss es aber nicht.

    Die Frage ist zwar schon älter und die Antwort schon da - trotzdem: die Ähnlichkeiten in der Schrift sind eindeutig, die Lesung als 'Keiß' halte ich für zweifelsfrei richtig.

    Danke Ernaburga!
    Ich hab genau die gleichen Probleme: es gibt wirklich spannende Fragmente, die lesbar sind und mehr versprechen. Aber auch mit Phantasie fällt mir nichts ein, das die offenen Stellen sinnvoll ergänzt.

    Das Schlimmste aber: ich hab die Notiz verloren, in welchem Kirchenbuch ich fündig geworden bin. ;(

    ... und Archion ist reichhaltig! =O

    Hallo zusammen,


    ich bin in einem alten Kirchenbuch auf einen Eintrag von 1733 gestoßen, in dem mir das Wort "Vampir" ins Auge sprang.

    Der Rest des Texts ist bei mir großenteils Raterei. Ich will niemand durch meine Vermutungen beeinflussen, deshalb lass hier mal den ganzen Text offen und bitte euch um Mithilfe beim Lesen: wer erkennt was brauchbares?




    Vielen Dank im Voraus!

    Im folgenden Auszug aus einem Rechnungsbuch fehlt mir in der Mitte der zweiten Zeile ein Wort:


    Ich lese bislang:

    1889 Apr. 20 An Coers + Sohn für lebende Pflanzen

    1889 Apr. eod. An Meister Wulf für Z_______ zur Treppe
    1889 - An Schnepper Gartner Massen Unna


    Wer hat eine gute Idee für das fehlende Wort? Mir scheint ja jeder Buchstabe eigentlich gut erkennbar - allein, es kommt kein Wort dabei raus, das ich kenne.

    erstes Stück, spaltenweise:

    Karl Engelbert Marcher, Kath., Fleischhauermeister und Hausbesitzer, des Ignaz Marcher, Seifensieders und der Katharina, geb. Schuster ehl. Sohn


    Maria Anna Köckeis, kath, des Gottfried Köckeis Fleischhauers und der Theresia geb. Födeal(?) ehl. Tochter.


    Theresia Köckeis, Hausbesitzersgattin, Beingegasse(?) 7-9


    ???


    getraut in ???

    St. Ulrich am 12. Juni 1877


    Unter Vorbehalt, vor allem bei manchen Namen.

    Danke für den ganzen Text. Ich hab hier den Anfang der ursprünglichen Urkunde ...


    Revidiert und ... ... befunden

    Z...Burg, den 11. Januar 1855

    Großhzgl Landgericht des.

    [Unterschriften]


    In Folge ... Großherzoglichen Ober-

    consistoriums zu Darmstadt d.d. 26. Juni 1857 betr. Die

    Verehelichung des Johann Philipp Göbel, Försteryrath zu Weiß-

    kirchen, Kreis Offenburg, mit Margarethe Eigel, daselbst,

    insbesonders den Eintrag seiner 9÷ Kinder ins Geburts

    protocole des Pfarrers ..... wurde Nachstehendes

    hier eingetragen.


    Abschrift


    Auszug .......


    Soweit, was ich entziffern könnte. Bitte mit Vorsicht Lesen, einiges ist eher qualifiziert geraten.


    Andreas

    Hallo Jürgen,


    das Dokument scheint mir ein Auszug aus dem "Copulationsprotokoll" der Gemeinde Steinheim zu sein. Die einzelnen Stellen sind wirklich gewöhnungsbedürftig.


    Vielleicht kann ich noch genaueres schreiben, wenn sich meine Augen an den Text gewöhnt haben ...


    Andreas