Beiträge von Kalli

    Hallo Andi,
    Bekannte redeten auch viel von "Butterbrotpapier", meinten aber immer das Transparentpapier. Darauf wurden technische Zeichnungen mit Ausziehtusche erstellt. Wie sich darauf herkömmliche Tinte verhält, kann ich nicht sagen.
    Da ich oft in Gästebücher handschriftliche Eintragungen und Illustrationen erstelle habe ich mehrere Tinten, Tuschen und Farben liegen. Ja, ich habe mal Bauzeichner gelernt und ca. 30 Jahre als technischer Zeichner gearbeitet. Habe also das Zeichnen noch von Hand erlernt. Weil ich auch noch privat für verschiedene Firmen Zeichnungen erstellt habe, besitze ich natürlich diverse Zeichen und Schreibgeräte, die es heute zum Teil nicht mehr im Handel gibt.
    Hin und wieder bekommst Du diese Geräte noch in den bekannten "Ersteigerungsportalen".
    Eins interessiert mich noch, wofür benutzt Du deine Schreibarbeiten. Sind es Briefe an Freunde oder erstellst Du mehr kalligrafische Arbeiten und suchst Du Papier für dekorative Briefe? Das ist wichtig für eventuelle Tipps. Denn für Briefe wirst Du sicher kein Aquarellkarton benutzen. Da fällt mir noch ein, schau Dir doch mal Layoutpapier oder Airbrushpapier an. Das ist durchscheinend, und besitzt eine glatte Oberfläche. Das Papier bekommst Du im Schreibwaren-Fachhandel.
    Es grüßt der Kalli.

    Hallo Andi,
    bis vor einiger Zeit zeichnete ich mir die Linien mir "Ober- und Unterlänge" sowie den Zeilenabständen mit einem weichen Bleistift immer vor.
    Zum üben der Schriften zog ich immer nur eine Linie auf Packpapier. Dieses Papier ist günstig im Anschaffungspreis und blutet nicht durch.
    Beim Beschriften bestimmter Papiere solltest du auch probieren, ob Tinte, Tusche oder andere Farben sich besser zum Papier verhalten.
    Zur Lineatur: zum Linien ziehen benutze ich jetzt ein Schraffiergerät von Haff oder das "denkende Lineal" von MANORMUS. Schau doch mal im Versteigerungsportal nach, ob dort günstig etwas zu bekommen ist.
    Die Geräte sind für häufiges Linienziehen sehr hilfreich und zeitsparend. Anbei ein Link zur Erklärung des Lineals:
    http://www.schnitzler-aachen.d…ungen/Manormus/Lineal.htm
    Gruß, Kalli

    Hallo Franz,
    in meinem CorelDraw ist der Schrifttyp mit EngrvrsOldEngBdBt angegeben. Da ich mich wenig mit Typografie sondern mehr mit Kalligrafie beschäftige, ging ich davon aus, das hier der Schrifttyp Old English gemeint ist. Jedoch mit dem Suchbegriff "fette Gotisch" erscheint der gleiche Schrifttyp bei Google. Jedoch das Logo "Kloster Andechs" ist richtig.
    Gruß, Kalli

    Es ist die Schrift aus dem Logo des Kloster Andechs. Beim googeln einfach den Suchbegriff "Andechs" eingeben.
    Die Schrift scheint aus der "Old Enlish" abgewandelt zu sein.
    Gruß, Karl

    Süster kommt meines Wissens nach aus dem Plattdeutschen und heißt: Schwester. Hier handelt es sich offensichtlich um eine Schwesterntreppe. Eine Stiege ist ja eine Treppe.Gruß, Kalli

    evtl. sollte für derartige Anfragen doch ein Scan der Originalvorlage mitgeschickt werden. So kann der Übersetzer sich ein Bild von der Schreibweise oder Rechtschreibung des Verfassers des Schreibens machen. Werden nur einzelne Worte aus dem gesamten Text herausgepickt, so lässt sich nicht der Sinn des Wortes erkennen.

    Ist das wahr, was ich da in der "Bild der Frau" Nr. 6 vom 30. Januar 2015 gelesen habe?????
    Auf Seite 74 steht es gedruckt.
    In einigen Jahren gibt es dann nur noch wenige "Handschreiber". Dann lässt sich damit wohl viel Geld verdienen.
    Der Computer übernimmt das Schreiben mit Diktier-Software und das Vorlesen übernimmt dann auch eine Software.
    Schade, dass ich doch schon 65 bin. Ich werde nicht in den Genuss kommen, zu den wenigen "Handschreibern" zu
    gehören.
    Gruß, Kalli

    Hallo Patrick,
    ich verstehe jetzt nicht was Du mit "verzierten Initialen" meinst. Willst Du die Verzierungen aus dem Schreibfluß heraus gestalten oder möchtest Du die Verzierungen nachträglich in oder mit den Initialen verbinden. Es gibt sehr viele Arten der Verzierungen und meiner Meinung nach, lassen sich alle in jede Schrift einfügen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
    Gruß, Karl

    Hallo,
    mich überrascht, daß immer wieder Interesse am erlernen der deutschen Schrift besteht. Hier im lauenburgischen war einmal ein Kurs in der VHS angeboten, der aber mangels Beteiligung ausfiel und auch nicht wieder angeboten wurde. Auch mit Kalligrafiekursen ist es schlecht bestellt.
    Anbei mal ein Tipp den ich gerade im Netz gefunden habe.



    Mal was für die lange Dunkelheit.
    Gruß, Karl

    Wo kann man sich aus diesem Forum An- bzw. Abmelden.
    Der neue Aufbau ist für mich unübersichtlich und verwirrend geworden wie auch die Rechtschreibreform.
    Das alte Forum und die alte Rechtschreibung gefiel mir wesentlich besser.
    Im wesentlichen geht es hier nur noch um die digitalisierte Frakturschrift.
    Viel Spaß weiterhin den Forenmitgliedern wünscht Karl

    nur mal so nebenbei bemerkt:
    für mich gibt es keine "Digital-Welt", "Digitalwelt" oder "Rechnerwelt".
    Es gibt doch nur eine Welt und das ist die bestehende Welt.
    Man könnte unsere Zeit evtl. das "digitalisierte Zeitalter" oder "das Zeitalter der Digitalisierung" nennen.
    Nach dieser Digitalisierung wird es bestimmt noch eine andere Art der Datenspeicherung geben.
    nur mal so nebenbei!
    Gruß, Kalli.

    für mich ist dieses Forum jetzt recht unübersichtlich geworden.
    Der erste Einstieg in die neue Aufteilung war kompliziert.
    Meine Anwesenheit werde ich aus Zeitmangel stark reduzieren müssen.
    Gruß, Kalli

    -- auch in meinen dienstlichen E-Briefen schreibe ich jede Anrede groß. Ganz gleich, ob die Person mir wohlgesonnen ist oder eine Abneigung besteht. Meinerseits sehe ich es als eine reine Höflichkeitsform, die ich mir von keinem "Rechtschreibfanatiker" verbieten lasse.
    Einige Kollegen erwarten auch wiederum meine eigene Schreibweise wie sie von Peter als Beispiel angeführt wurde.
    Zitat:
    " Inn priuaten briffen könnt Ihr aber ſo schreyben, als vi man möcht vnnd sogar ain eygen rechdscheybunck od auch ain eygen sprach erfinndten, als vi Ihr möchted. ;-)"
    Aber auch darin behalte ich mir die Höflichkeit in der Anredeform bei.
    Gruß, Karl der Unfreundliche