Beiträge von Michael_Nagel

    Aerztl. Zeugniß für Herm Contr. Boolsen.


    Auf Verlangen bezeuge ich Endesunterschriebener

    hiedurch:

    daß der Herr Contr. Boolsen hieselbst

    weder krank noch bettlägerich, auch mit

    keinem tödlichen morbo chronico, als

    Schwindsucht, Wassersucht, Milzsucht ? u.

    dergleichen, noch sonst mit irgend einer

    Schwachheit, die sein frühzeitiges Ableben

    befürchten läßt, gegenwärtig, dem Anschein

    nach, behaftet ist, noch in dem letzter-

    wähnten Jahre einige Krankheit ausgestanden

    welche sichtbare Folgen zur möglichen

    Verkürzung seines Lebens nachgelaßen hat,

    sondern daß er, soweit äußerlich zu

    beurteilen steht, sich nach seinem Alter

    bei völlig gutem Gemüte u. Leibeskräften

    befindet u. vermögend ist seine gewöhnlichen

    Geschäfte gehörig zu verrichten. Dieses

    wird an Eides Statt bekreftigt mit

    meiner Namensunterschrift u. beigedrucktem

    Siegel


    Wir Unterzeichnete bezeugen, daß wir den Requiren -

    ten kennen, und daß weder der attestirende Medicus

    noch wir selbst mit ihm nahe verwandt oder verschwä -

    gert sind, und daß wir nicht anders wen, als daß

    es sich wircklich attestirtermaßen verhalte.

    Blatt 3


    der vorigen Pfandgerechtigkeit

    ohne Neuerung übernommen,

    die übrigen

    375 Thlr. -- --- zu Michaelis 1819. in un-

    zertrennter Summe und Con-

    ventionsmäßigen Müntz-Sorten

    an Verkäuferin und deren Kinder

    baar bezahlet, dabey auch als ein

    Aversional-Quantum für die bis

    dahin ceßirende Verzinnßung die-

    ser Gelder die Summe von Zehen

    Thalern --- --- ein für allemahl

    an dieselben entrichtet werden

    soll.

    Käufer nimmt das Grundstück für die-

    sen Preiß und unter diesen Bedingungen

    käuflich an, und gesteht der Verkäuferin

    die von ihren? wegen der rückständigen

    Kaufgelder und Zinnßen davon reser-


    Blatt 4


    virte Hypotheck zu,

    Hallo,


    Ich lese einiges wie folgt:


    ... gefasst


    wurde die Krankengesellenkaßen die Herren Meister


    wieder zu verwalten;



    Dah sich neue Statuten nach dem Gesetze entsprechen, nöthig


    machen, entbietet sich Nebenmeister ... sich der


    Sache insoweit unterziehen sich schon genehmichte dgl: Statuten


    als Unterlage die neuen darauf auszuarbeiten u.


    dann der Herr Mittmeister zu gfl. Ansich vorzulegen. (= dem Herrn Mitmeister zu gefälliger Ansicht vorzulegen)



    Unsere Innung, welche sich seit kurzem einen erfreulichen


    Aufschwung erfreut theilt H. O. Leske nur mit das


    sich einiche Meister von ihme bereits gemeldet gemeldet z. dem


    Zwecke in Kürze ein Quartal anzuberaumen.

    Hallo,

    Hier mal der Anfang:


    Meine Lieben!


    Heut zum 1. Feiertag ist die 1. Arbeit

    Nachmittag Euch 1 par Zeilen zu schreiben.

    Wir haben an der Grenze so Ungewis-

    senheit, was werden wird. Es wird

    gewiß die Provinz Posen zu Polen. Unsere

    Bahnhofswirtin ist schon vor 6 Wochen

    mit den ganzen Möbeln ausgezogen.

    Es war nicht mehr schön, jeder Zug wur-

    de abgelauert,

    Hallo,


    Ich lese es wie folgt:


    am 20 ten


    Boos Ferd. bgr.? (bürgerlicher) Bäkerm(eister?) s. Kind Anna, kath., 2 J. a. Stadt

    Nro. 103 an Gehirnhölen-Wassersucht D. Hallamitzschek


    Das B bei den Rufnamen und das in den Einträgen unterscheiden sich in der Schreibweise, s. z. B. das markierte Wort in dem Einrag vom 22ten (Beleuchtungsdiener).

    Dem Hochwürdigen in Gott Geistlich(en):

    Wohledl(en) und Hochgelehrdten Herrn,

    Herrn Augustino, der Lobwürdigen

    Cardthaußen AggsPach Praelaten p.

    Meinem Genedig(en) Hochgebiedendten

    Herrn


    ... Von dar nach AggsPach

    Praes: den 12. Febr. 1664

    Das gefertigte Verwesamt ist in der Lage neu eintret-

    ten wollenden Fuhrwerkslustigen das Erzfuhrwerk vom Präbichl

    bis St. Stefan mit oder ohne Ablagerung gegen den Preis von

    23. kr? oestr. Währg pr Bergzentner zu überlassen und ihnen

    Jahr für Jahr diesen Fuhrwerksverdienst zu garantiren, da

    jährlich bis 75000. Ztr. hieher zu verfrachten sein werden.

    Alle 4 Wochen erfolgt die baare Bezahlung gegen klas-

    senmäßig gestempelte Quittung, und haben die Präbichler

    Erzveckturanten im strengen Winter, wenn vom Präbichl kein

    Fuhrwerk mehr möglich, das Vorrecht bei der Verfrachtung der

    Erze vom Dollinger, Reitinger und Kulmberger Bergbau.

    Es hindert auch nicht solche Veckturanten einzutretten welche

    die Erze auf irgend einem Platze in Vordernberg per Schlitten stel-

    len und von dort per Achse hieher frachten wollen, und werden

    Ihnen in solchem Falle bis zur vollständigen Lieferung hieher

    angemessene Vorschüße auf den Theilverdienst verabfolgt.


    Kk Verwesamt St. Stefan am 29ten Oktober 1859.


    ---

    Vecturant m., lat. Kutscher, Fuhrmann; Vecturanz f., lat. Fuhrwesen, Wagenbeförderun