Beiträge von rolf_ludwig

    Mustein am 25. Juli 1901


    Vor dem unterzeichneten Standesbeamten erschien heute, der

    Persönlichkeit nach


    .....bekannt,

    der Anbauer und Tischler Johann Heinrich

    Christian Möller,

    wohnhaft in Dechow,

    evangelisch lutherischer Religion, und zeigte an, daß von der

    Marie Dorothea Henriette Möller,

    geborene Gühlstorff, seiner Ehefrau

    ....evangelisch lutherischer Religion,

    wohnhaft bei ihm,


    zu Dechow in seiner Wohnung

    am drei undzwanzigsten Juli des Jahres

    tausend neunhundert eins ...... nach mittags

    um ....... drei Uhr ein Knabe

    geboren worden sei und daß das Kind die Vornamen

    Hans Heinrich Hermann

    erhalten habe.


    Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben

    JoHanMöller


    Der Standesbeamte ..........................................H.(at) zum 1.(ersten) mal Geheiratet Nr. 894/1928

    ..............................................................................Standesamt Lübeck I.

    Brandt

    Dann mach ich einen Versuch:


    Laut Erlasses der k.k. Statthalterin in Graz v. 11. September 1913, Zl. 6-2858/8-1913, hat August

    Gaube, r.k. Winzerssohn in Sulz 47 (Bez. Marburg,) geb. am 15. Juli 1888 in der Pf. Gam-

    litz, am 11. November 1912 vor dem r. k.

    Pfarramt Gamlitz als Vater dieses Kindes sich bekannt u. die Eintragung seines

    Familiennamens in die Geburts u. Taufmatriken ausdrücklich verlangt. Laut

    der Trauungsim(?)atriken des r.k. Pfarramtes Gamlitz haben die Kindeseltern

    am 11. November 1912 sich geehelicht.


    Das ist das Wesentliche. Der Text erstreckt sich über zwei Spalten und ist deshalb etwas diffus.


    Als Mutter ist eingetragen:


    Margareta Lackner

    Taglöhnerin, ledig

    geb. 25./5. 1877 in

    Ehrenhausen, Bez. Leib-

    nitz, u. daselbst zustän-

    dig lt. Heim-=Sch. 15./11.

    1890 Z. 4.

    Friedrich Johann

    Jelinek, Buchbinder-

    gehilfe, geboren am

    8. April 1873 zu Teplitz

    in Böhmen, zuständig

    nach Grohsnitz in

    Mähren, Sohn des

    Jhidar Jelinek, Ge-

    meinde-Sekretärs

    und der Betti geb.

    Duschak, beide

    mosaisch und am

    Leben.


    Ein Versuch - bei dem Ortsnamen bin ich mir nicht sicher.

    Nun ein Versuch bez. Postkarte:


    Villingen den 10.8.15.


    Liebe Schwester Bolle? !

    am Samstag den 7. d. M. (des Monats)

    kam ich hier her, morgen

    gehe ich wieder heim. Es ist

    eben einer schon beim kl. Alfred

    u. Familie. Die l. Kinder sind

    sehr stark in G.s.D. (insgesamt) gesund. Bei

    uns ging es soweit gut, wenn

    doch nur mein l. Schwiegersohn

    wieder vom Krieg heim kommt.

    Vier Zeitungen von Dir erhalte

    ich heuer, besten Dank. Die Photo

    graphie liefern wir schnell nach.

    ?????????

    Herzl. Grüsse u. Küsse von Deiner

    Dich l. Schwester Maria, Alfred ? u. Kinder



    Beim letzten Satz muss ich leider passen. Vielleicht kann noch jemand aus dem Forum behilflich sein.

    Der kleine Abschnitt aus Karlsruhe, Bahnhofstraße 50:


    Frieda

    Julder oder Juld (Name wurde korrigiert), kann aber auch "Jand" wie auf der Postkarte gemeint sein.

    gebohren

    am 13 November 1878 (68 wurde überschrieben)

    Abgenommen am 18 August 1880


    (Es dürfte sich um die Rückseite einer Photographie von einem Kind handeln?)

    Zeile 1: Dem wohl Ehrwürdigen in gott

    Zeile 2: geistlich: wohl Edl und Hochgelehr=

    ten Herrn


    Zeile3: ordens des H: Vatters


    Zeile 5: statt "Bitt" könnte es auch "Stift" bedeuten..... und Elostres

    Zeile 6: abt: Veith in bayern nachst? Neumarckt

    Zeile 7: Professen



    Absendeort könnte sein: Crembs, den 4 Augst:

    1725

    Bild 3 letzte Zeile geschätzt: "Heprondenstreet" könnte die Hauptstrasse von Hebron gemeint sein. Ich habe schon im Stadtplan von Jaffa und Haifa/Akkon gesucht, bin aber nicht fündig geworden. Zwischen 1933 und heute hat sich eben doch alles grössenmässig verändert. Ab hier muss ich leider passen.