Posts by Günter

    Die Schrift Burgundica gilt deshalb als so gefällig, harmonisch und ästhetisch anziehend weil sie eine meisterhafte Brücke zwischen historischer Expressivität und moderner Designpräzision schlägt. Historisch basiert die Burgundica auf den langgestreckten, burgundischen Bastarda-Manuskripten aus dem Jahr 1450 (insbesondere aus der kalligrafischen Werkstatt von Jacquemart Pilavaine). Bastarda-Schriften vereinen das Beste aus zwei Welten: Sie nehmen die Struktur der strengen, gebrochenen gotischen Schriften (Fraktur). Sie brechen diese Strenge jedoch durch kursive, fließende Bewegungen und Rundungen auf, die aus der alltäglichen Schreibschrift stammen. Dieses Spannungsfeld macht sie lebendig und nimmt ihr das starre, oft düstere Wesen klassischer Frakturschriften.

    Im Anhang noch ein Schriftbeispiel der vielfachen Varianten der Burgundica aus der Kalligraphie.

    Die lyrische Schrift ist mir nicht so bekannt, ist aber oft die Druckschrift meist in Poesie und Gedichten

    Ich verwende sehr oft alte Schriften, beim Anschreiben von Ordner, Aufstellungen und Listen mit historischen Inhalten sehen diese zwei Schriften sehr gut aus. Es sind Hammonia Gotisch und Kanzlei Roos Junge. Gerade beim Ausdruck auf Klebeetiketten schaffen diese Schriften ein nostalgisches Flair.

    Es wäre interessant Bilder der gesamten Uhr zu sehen, auch Vorderseite etc.

    Könnte es sein daß es sich hier um das Firmenlogo von IWC Schaffhausen handelt?. Es gibt Taschenuhren von IWC die um ca. 1890 das Firmenlogo auf dem Sprungdeckel hatten. Es wäre eine sehr alte verzierte Form, bin aber kein profunder Kenner. Es ist auch nur eine Vermutung.

    Auch ich lese Mewes. Es handelt sich um eine Verkürzung des Namens Bartholomäus, die im Deutschen durch den Wegfall der ersten Silben und einen Einschub von "w" entstand. Etwas verwirrend für mich ist die Schreibweise von Wibensöhn, hier hätte ich kein Schluß-S geschrieben.