Beiträge von Angemeldet

    Es war nicht mehr schön, jeder Zug wur-

    de abgelauert, kamen Krieger zu Haus auf

    sie zu Achselstücke, Kokarden und Waffen

    wurden ihm genommen, solche alte Männer,

    und dabei die so frech waren, Lümmel von

    17 Jhr, nicht Soldat gewesen, hatten sich aber

    an die weiß roten angeschlossen, da gings

    los. Jetzt ist ja etwas Ruhe, ob wir noch wer-

    den ausreißen müssen, weiß man nicht.

    Ich sollte schon, als die Bahnhofswirtin um-

    zog mit meinem ganzen Vieh zu Pauls

    Bruder, aber ich ließ mich nicht bewegen.

    Das wäre ein Kram geworden. Nicht genug

    dazu hatte Paul auch noch 24 magere Gänse gekauft.

    Habe fast alle Tage an Euch gedacht.

    Ich lese es wie folgt


    Boos Ferd(inand). bg. (?) Bäkerm(?) s(ein). Kind Anna, kath(olisch)., 2 z(wei) J(ahr) a(lt) Stadt

    H(aus) 103 an GehirnhölenWassersucht D. Hallamitzschek


    Die Bs der Rufnamen sind in Latein geschrieben. Das scheint er generell zur Bezeichnung aller geographischen und aller Personennamen zu verwenden.

    Zu schlechte Qualität, kann man nicht lesen. Der Briefsteller wäre wichtig für den Kontext (welche Abteilung, welches Büro, welches Land). Vom Prinzip her könnte es ein Schreiben aus dem Departements Doire oder Lys sein, ist auf jeden Fall vor der Kaiserkrönung ( 1799-1804, danach hat sich der Gute immer Napoleon Ier geschrieben). Ist auch nichts notarielles und kein Gesetz oder eine offizielle Proklamation.

    Ich lese


    Catharina Huhn ehe-

    lose Wirthstochter.


    Todesart war Schlagfluss (Schlaganfall).


    Unter Kinder und Erben lese ich Wirth Joseph Schlesiger, in der letzten Spalte ist ein angehender Arzt erwähnt "med(icinae) Cand(idatus)" und 5 P(ersonen). Ersteres wird wohl der Unterschriebene sein.

    Doch, natürlich endet geringsten auf Abschwung. Dass bei Requisitionen unterschiedliche Hände involviert waren, ist sehr wahrscheinlich. Ich würde hier trotzdem eher an eine Regel denken als an eine individuelle Note.

    Laut Erlasses der K.K. Landesregierung

    für Kärnten vom 18.4.1904 Z. 2275,

    hat sich Franz Probhardt laut Geburts- und Taufregister T. E pag. 40 des Pfarramtes in Hüttenberg, am 7.I.1840 in Hüttenberg ??? 97 als Sohn der Francisca Probhardt geboren, katholisch, Witwer nach der laut Sterberegisters T XI pag 12 des Decamel (?)stadtpfarramtes in Wolfsberg am 19.1.1903 in Wolfsberg verstorbenen Ester Probhardt, geborenen Höferer, am 12.3.1903 vor der KK. Bezirkshaupt-mannschaft in Wolfsberg in Gegenwart zweier Identitätszeugen als Vater des nebenverzeichneten Kindes erklärt und um eine Eintragung dieser Erklärung in die matrikel gebeten. Franz Probhardt hat die Kindesmutter Esther Höferer laut Trauungsbuches T III fol. 118, des Pfarramtes in St. Gertraud am 7.7.1899 geehelicht.



    Zeugen


    Esther Höferer, Wirtschafterin beim Stoffel in Boden, ledig, hier gebürtig, katholisch, uneheliche Tochter der Elisabet Höferer

    in Boden, einer Lumpergertochter

    in Boden, katholisch


    Johanna Höfferer,

    Lumperger Tochter

    Ich würde sagen Inhalt 1 Schablone klingt sinnvoll. Warengattung und Zeichen müssten doch eigentlich in einer Legende/einem Gesetz näher erläutert sein. Ansonsten, wie üblich, zu wenig Text.