Beiträge von habeljohann

    Libe Forenmitlieder,


    ich bitte Euch erneut um Hilfe bezüglich meiner lückenhaften Entzifferung,


    Nicola Klaich G.R. und Jovanca dessen Eheweib nehmen

    Nutzen und Gevöhr, Eines in der Razenstadt

    neben Jovan Poppovics liegenden Hauses so

    ut figura in sich re...t (?)


    Da nun Vorgehends Lib. 4 fol. 112. obbesagter

    Klaich aiher (?) in der Mensur grösser geschrieben

    gestanden, nachher, nachdem und Selber einen theill

    darVon Verkaufet, ist ihme untstehende

    Mass verblieben, deme (?) auch ein Löbl:[er] Magist:[rat]

    untern # 21 ten Juni 754 die Gewöhr zu er-

    theilen resolviret.

    Liber AN,
    danke für Deine Ergänzungen.
    Das Grundstück hatte also 5 Seiten. Rechts 12 Kl., links 5 Kl. 2 Sch. + das Eile 2 Kl. 2 Sch., damit die Seite zum "Rücken" abgeschlossen ist.
    Buda /Ofen ist am 2. September 1686 von den alliierten christlichen Armeen erobert worden.
    Früher las ich in anderen Quellen den Ausdruck: "Buda expugnata".
    Ich ahnte schon den Sinn, aber konnte das lateinische Wort nicht erkennen. "reimperata" passt wunderbar.

    Der Vater gehörte also zu den ersten Hausbesitzern westlich vom Burgberg. Dort im stadtteil "Taban" kozentrierten sich die Serben ("Raitzen").

    Libe Forenmitglieder,


    ich bitte Euch um Unterstützung, die markierten Wörter kann ich nicht entzifferen. Es gut um eine Bescheinigung des Hausbesitzes in Ofen/Buda.
    Was ich lesen kann:

    "liegendten Hauses, so in gesicht 9 Cl 2 schuh

    in rückhen 8 Cl. Rechter seits 12 Cl. Linkher

    seiths 5 Cl. 2. sch. dan das ... 2. Cl. 2. sch

    haltet.

    Und weillen dessen Vater Misco Klaich

    dieses Spatium ex primis Annis a rempa-

    rata (?) Buda in possessione gehabt ist ihme ged(achten?)

    Nicola nach seines Vatter todt solches ....

    zugefal(len)."

    Liebe Ernaburga, lieber AN,


    danke nochmahls für Eure Zeit und Mühe, diesem Satz einen Sinn zu finden.

    Der Schreiber war damals schon schwerkrank, nach ein
    Paar Wochen ist er gestorben. So erfahren wir nie, ob sich der Bruder/Freund getraut hat, nach dieser Ermutigung das Feld der Taten zu betreten...

    Liebe Ernaburga,
    lieber AN,

    ich danke Euch für Eure Bemühungen, diesen Satz zu entziffern.
    Tscharda (ungarische Schreibweise: csárda - csaradnisches) war in Ungarn ein Gasthaus neben den Landstraßen, der Vorgänger der heutigen Autobahnraststätten. Dort konnte man essen und trinken und vielleicht auch Straßenmädchen begegnen.
    "feinz" - ist eventuell aus dem deutschen Jargon der Stadt Ödenburg, vielleicht für "leichte Mädchen" (?)

    Das Gebirge Leitha ist in der Nähe der Stadt, heute in Ostösterreich. Es ist durchaus möglich, dass der Schreiber dessen Namen nach der Aussprache festhielt. Also etwas mit "Layta" würde geographisch passen.

    b(h?)ömisches

    Nase u Pech auf den Henden

    Liebe Forenfreunde,
    ich bitte Euch, meine Transkription zu korrigieren und zu ergänzen.
    Mit herzlichem Dank,
    Johann


    Milith Kraÿth, Ein Raitzischer Fleischhackher

    im Taban Empfangt Nutz undt gewöhr eines alda

    ohnweith deß platzes, beÿ den Fleischbänckhen neben

    Christoph Waÿzith liegendtes Boden, so im gesicht

    1 Cfr 6 Schuh, im Rückhen 1 Cfr, Recht- wie lincker

    seits aber - 4 Cfr 3 sch. gleich lang haltet.

    Pedk ..Weillen Poromhß Lib. 1. fol. 19. erste! 718:

    Eben (?) und Eingangs Ernents Militsh Krayth ordentlich

    an Nutz und gewöhr in der ..... grösser

    geschrieben gestandten hiervon (?) Nun ..lib: 3: fol: 32: z.....

    Ein Spatium verkauft, mithin ihm nicht mehr als vhgr (vorheriger?)

    ..ügt Verblieb.

    Das mag dieser ..... ofen, den 13.t xber 1718

    Lieber AN,


    danke Dir für die letzte Ergänzung herzlich.


    Freilich, kein Problem mit dem Übersehen. Für mich ist es eine kleine Beruhigung, dass sowas sogar auch mit den Besten passieren kann.

    Was aber nicht so beruhigend ist, dass ich das Wort "Plazes" nicht sofort entziffern konnte, sondern mehrere Anläufe brauchte, bis ich das "P" erkannte.

    Lieber AN, habe herzlichen Dank für die Korrektur und Ergänzungen.


    Vor dem Datum lese ich:

    Alß mag diese feröhm (eine Abkürzung?) hiermit. Ofen, den 29

    Jetzt erkannte ich in der 3. Zeile das Wort "Plazes", also "Ohnweit deß Plazes"

    Liebe Forenfreunde,


    ich bitte Euch um Hilfe in der Korrektur und Ergänzung meiner Entzifferung. Es geht um einen Kaufvertrag aus dem Jahr 1708 in der königlichen Freistadt Ofen / Buda.
    Die Parteien sind Serben (Raitzen, "Räzen"). Ich danke Euch für die Mühe herzlich.

    Meine Transkription:

    Milicz Kraÿth, Ein Razischer Fleischhakher

    im Taban Empfangt Nutz undt gewöhr eines

    in der Räzenstatt Ohnweit deß Venzes, beÿ

    den Fleischpankhen Zwischen Stanko Welamiroviz

    undt Modÿ Räz liegendten Boden, welcher in Ge-

    esicht 2 Claffter 1 Schuh, im Rükhen 2 Claffter

    Reht, wie auf Linkher seithen 4 Claffter 3 schuh,

    haltet (?) undt villes (?) auf Eingans Ernents

    Nicola Kraÿth disen Boden vom Milinko perh-(?)

    lovicz, nebst min... Aufsandtung, undt

    geschlossen .... pr: 85 f Erkhauft hat.


    Das mag diese ... hiermit. Ofen, den 29.

    9bris (? novembris?) 1708

    Ich weiss nicht, wie man hier einen Beitrag löschen kann, sonst würde ich diesen hier löschen.

    Also bitte, kein Forenmitglied soll seine teure Lebzeit damit verschwenden.


    Guten Abend liebe Forenmitglieder,


    zu Entzifferung dieses Absatzes bitte ich Euch um Hilfe. Der Briefschreiber (Mitte des 19. Jh.) hatte ungarische Muttersprache und blätterte nur manchmal ein einem deutschen Grammatikbuch und auch die deutsche Rechtschreibung war ihm nicht bekannt. Aber er schrieb trotzdem begeistert lange deutsche Briefe...


    Was ich lesen konnte:

    "Hast du vielleich(t) in der Danzübung

    ein Cs...isches seinz mir .... Laytaneer

    .ömisches mit blonde Harr stumpf-

    Nase u. zech .... au Henden erobert (?)

    dann beeile dich nur sonst komt

    sie zu spet – oder was.

    ... du komst so"

    Was ich lesen kann: mit Taxnote gegen Rezeptße(in?) franco

    Bei " 3 1/4 dm" ist der erste Buchstabe für mich kein "d", eher ein "x" und wahrscheinlich der zweite auch kein "m".

    Ein Teil der ersten Seite:

    Nr. 20.


    Berlin, am vierzehnten Januar tausend acht hundert neunzig und eins


    Vor dem unterzeichneten Standesbeamten erschienen heute zum Zweck der Eheschließung


    1. der Eisenbahn Bureau Assitent Gustav Hugo Weidner, der Persönlichkeit nach durch Tauf Schein anerkannt, evangelischer Religion, geboren den ein und dreisigsten August des Jahres tausend acht hundert sechzig und eins zu Groeditz, Kreis Goldberg Haynau, wohnhaft zu Berlin Memelerstrasse 23, Sohn des Lehreres Benjamin Christian Weidner und dessen Ehefrau Pauline , geborene Neubarth, beide verstorben und zuletzt wohnhaft zu Groeditz


    2. die Albertine Emma Smekal ohne Gewerbe der Persönlichkeit nach durch Tauf Schein anerkannt, katholischer Religion, geboren den dreizehnten November des Jahres tausend acht hundert sechszig und drei zu Breslau, wohnhaft in Probstau bei Turn, Kreis Leitmeritz, Tochter der unbekannt in England verstorbenen Emilie Smekal, ohne Gewerbe