Beiträge von Ernaburga

    Ich lese:

    Das gefertigte Verwesamt ist in der Lage nun eintre-

    ten wollenden Fuhrwerkslustigen das Erzfuhrwerk vom Präbichl

    bis St. Stefan mit oder ohne Ablagerung gegen den Preis von

    23 (?) oestr. Währung per Bergzentner zu überlassen und ihnen

    Jahr für Jahr diesen Fuhrwerksverdienst zu garantieren, da

    jährlich bis 75000 Ztn.(Zentner) hieher zu verfrachten sein werden

    Alle 4 Wochen erfolgt die baare Bezahlung gegen klas-

    senmäßig gestempelte Quittung, und haben die Präbichler

    Erzveckturanten im strengen Winter, wen vom Präbichl kein

    Fuhrwerk mehr möglich, das Vorrecht bei der Verfrachtung der

    Erze vom Dollinger, Reitinger und Kulmberger Bergbau

    Es hindert auch nicht solche Veckturanten einzutretten welche

    die Erze auf einem Platze in Vordernberg per Schlitten ste-

    len und von dort per Achse hieher frachten wollen, und werden

    Ihnen ein solchem Falle bis zur vollständigen Lieferung hieher

    angemessene Vorschüße auf denTheilverdienst verabfolgt

    Wir ersuchen gegen Gebühren Entrichtung um gefällige Ver

    lautbarung.


    Kk Verwesamt St. Stefan am 29ten Oktober 1859

    Dem Guten wird der Rang im Patent ausgeschrieben. Damals kaufte man sich noch die Offizierspatente. Die eigentliche Ernennung erfolgt aber nur, falls es keine ihm vorrangig zu beachtenden Offiziere gibt, die diesen Rang beanspruchen, dann müßte er warten, bis dieser Posten, beispielsweise durch Tod, wieder vakant wird.

    Je nach Bundesland und Lehrkraft erlernen die Kinder in der Grundschule die Lateinische Ausgangsschrift, die Vereinfachte Ausgangsschrift, die Schulausgangsschrift oder die Grundschrift.

    Was ist die Lateinische Ausgangsschrift (LA)?
    Die Lateinische Ausgangsschrift wurde 1953 in Deutschland eingeführt. Die verschnörkelte Schrift mit vielen Drehrichtungswechseln vor allem bei den Großbuchstaben ist für viele Kinder schwer zu erlernen. Bei der Lateinischen Ausgangsschrift wird eine maximale Verbundenheit angestrebt.


    [Blockierte Grafik: https://deutsches-schulportal.…hrift_1953_plain.svg_.jpg] Lateinische Ausgangsschrift 1953 ©Wikimedia Commons/Vfol/CC BY-SA 4.0


    Was ist die Vereinfachte Ausgangsschrift (VA)?
    Die Vereinfachte Ausgangsschrift wurde 1969 entwickelt. Grundlage bietet die Lateinische Ausgangsschrift. Ziel war es, auf unnötige Schnörkel zu verzichten, um die Schrift einfacher erlernbar zu machen.


    [Blockierte Grafik: https://deutsches-schulportal.…sgangsschrift-769x629.jpg] Vereinfachte Ausgangsschrift ©Wikimedia Commons/gemeinfrei_



    [Blockierte Grafik: https://deutsches-schulportal.…sschrift_1968-479x694.png] Schulausgangsschrift 1968 ©Wilkimedia Commons/Tost, Renate/CC BY-SA 4.0


    Was ist die Schulausgangsschrift (SAS)?
    Die Schulausgangsschrift wurde 1968 in der DDR eingeführt, sie wird aber heute auch in eingen westlichen Bundesländern erlernt. Auch die Schulausgangsschrift ist eine vereinfachte Schreibschrift. Die Großbuchstaben orientieren sich an den Druckbuchstaben. Ziel war es, ohne den Umweg über die Druckschrift, von Anfang an eine Schreibschrift in der Grundschule zu erlernen

    Was ist die Grundschrift?
    Die Grundschrift wurde im Auftrag des Grundschulverbandes entwickelt und 2010 als Konzept vorgestellt. Ziel ist es, dass die Kinder aus den Druckbuchstaben eine individuelle, lesbare und flüssige Handschrift entwickeln. Nicht alle Buchstaben müssen dabei verbunden sein. Der Zwischenschritt über das Erlernen einer verbundenen Ausgangsschrift entfällt. In einigen Bundesländern wie Hamburg oder Bremen, können die Schulen auch die Grundschrift wählen.

    https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en


    [Blockierte Grafik: https://deutsches-schulportal.…021/01/Grundschrift-1.jpg] Hamburger Druckschrift 2011 ©Wikimedia Commons/gemeinfrei



    https://deutsches-schulportal.…ne-schreibschrift-lernen/

    Die „Fibel“ führt zu besserer Rechtschreibung

    Johannes Seiler Dezernat 8 - Hochschulkommunikation
    Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

    Der „Fibelunterricht“ führt bei Grundschülern zu deutlich besseren Rechtschreibleistungen als mit den Methoden „Lesen durch Schreiben“ oder „Rechtschreibwerkstatt“. Das haben Psychologen um Prof. Dr. Una Röhr-Sendlmeier von der Universität Bonn in einer groß angelegten Studie herausgefunden. Der „systematische Fibelansatz“ führt schrittweise und unter Anleitung einzelne Buchstaben und Wörter ein. Die Ergebnisse werden am 17. September auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Frankfurt am Main vorgetragen.

    Seit etlichen Jahren machen sich viele Eltern Sorgen, weil ihre Kinder auch im dritten und vierten Schuljahr kaum die Regeln der Rechtschreibung beherrschen. „Sie fragen, ob dies auch mit der eingesetzten freien Lehrmethode zusammenhängen könnte, nach der die Kinder nur nach ihrem Gehöreindruck schreiben sollen“, berichtet Prof. Dr. Una Röhr-Sendlmeier von der Abteilung Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie der Universität Bonn. Zusammen mit Mitarbeiter Tobias Kuhl hat die Wissenschaftlerin mit einem größeren Team die Rechtschreibleistungen von mehr als 3.000 Grundschulkindern aus Nordrhein-Westfalen systematisch untersucht.


    Die Wissenschaftler verglichen dabei die Rechtschreibleistungen der Kinder, die mit drei unterschiedlichen Methoden das Schreiben erlernt haben. Der „systematische Fibelansatz“ führt schrittweise einzelne Buchstaben und Wörter ein. Gesprochene Wörter werden unter Anleitung in Einzellaute zerlegt und jeder Laut einem Buchstaben zugeordnet. Fibeln sind so aufgebaut, dass die Kinder die Schriftsprache in einem fest vorgegebenen, strukturierten Ablauf vom Einfachen zum Komplexen erlernen und einen schriftsprachlichen Grundwortschatz aufbauen. Hilfestellungen und Korrekturen durch die Lehrperson gehören dazu. Beim Ansatz „Lesen durch Schreiben“ (von Jürgen Reichen) werden Kinder angehalten, möglichst viel frei zu schreiben – das Lesen soll über das Schreiben mitgelernt werden. Korrekturen falsch geschriebener Wörter sollen unterbleiben, da so die Schreibmotivation der Kinder beeinträchtigt würde. Auch die „Rechtschreibwerkstatt“ (von Norbert Sommer-Stumpenhorst) gibt den Schülern keine feste Abfolge einzelner Lernschritte vor, sondern stellt lediglich Materialien zur Verfügung, die die Kinder selbstständig in individueller Reihenfolge und ohne zeitliche Vorgaben bearbeiten.


    Die Wissenschaftler der Universität Bonn testeten die Erstklässler kurz nach der Einschulung auf ihre Vorkenntnisse und nachfolgend an fünf weiteren Terminen bis zum Ende des dritten Schuljahres mit der Hamburger Schreib-Probe. Sie erfasst als Standardverfahren die Rechtschreibleistungen von Schülern in Form eines Diktats. „Die Fibelgruppe hat sich gegenüber den beiden anderen Didaktikgruppen als überlegen erwiesen. Zu allen fünf Messzeitpunkten haben die Fibelkinder bessere Rechtschreibleistungen erbracht“, fasst der Doktorand Tobias Kuhl die Ergebnisse zusammen. So machten Kinder, die mit „Lesen durch Schreiben“ unterrichtet wurden, am Ende der vierten Klasse im Schnitt 55 Prozent mehr Rechtschreibfehler als Fibelkinder. In der „Rechtschreibwerkstatt“ unterliefen den Schülern sogar 105 Prozent mehr Rechtschreibfehler als Fibelkindern.


    „Die Studienergebnisse weisen klar darauf hin, dass alle Kinder gleichermaßen vom Einsatz einer Fibel im Unterricht profitieren“, sagt Röhr-Sendlmeier. Die Überlegenheit des Fibelansatzes zeige sich sowohl bei Kindern mit deutscher Muttersprache als auch mit anderen früh erlernten Sprachen. Die Wissenschaftler der Universität Bonn haben ihre Studienergebnisse bereits der nordrhein-westfälischen Bildungsministerin mitgeteilt. Beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Frankfurt am Main werden sie die Studie am 17. September vorstellen.


    10.09.2018 10:29

    Für mingo:


    Das Problem des Linkshänders ist in der Tat, daß er, von links nach rechts, den Stift nicht ziehen kann, sondern schieben muß. Diesem Dilemma kann er nur entgehen wenn er spiegelverkehrt schreibt. Dann kann er aber nur auf dünnem Papier eine Seite beschreiben, damit die Leser es bei Sonnenschein verkehrt ans Fenster halten können, um es lesen zu können. Was dann in der Regel dann kein Problem darstellt. Nur ist das sicher nicht die praktikable Lösung.

    Das zweite Problem ist natürlich, daß das Schriftbild beim Schreiben verdeckt wird, also die Sofortkontrolle eingeschränkt ist. Will man also eine Zugschrift in eine Schubschrift wandeln, ohne das Ergebnis im Entstehen überprüfen zu können, kann das schon mal krakelig ausgehen.

    Nun hat der linkshändige Schreibanfänger ebenfalls das Problem der Vorgabe. Also, wie die Buchstaben aussehen (in der Regel beginnen sie im Zug), daß das Schriftbild gerade oder leicht rechtsgeneigt sein soll. Er muß nun den Zug in einen Schub wandeln, dabei das Buchstabenbild kopieren und die gerade oder rechtsgeneigte Form erreichen. Zuerst wird die Buchstabenkopie in gerader Führung probiert werden. Also die Schreibung erfolgt wie beim Rechtshänder, auf der gleichen Linie, nur im Schub. Nachteil: Schub greift nicht im selben Maße aus wie Zug, und das Schriftbild ist verdeckt; beim Tinteschreiben kommt verwischt noch hinzu.

    Der Linkshänder muß also eine andere Schreibung finden. Variante 1 ist die Überschreibung. Er schreibt dabei über der Zeile, um eine Verwischung zu vermeiden und wenigstens teilweise Kontrolle über das Geschriebene zu haben. Nachteil: Die Kontrolle gelingt nur teilweise, da nach Vermeidung der Verdeckung durch die Hand der Arm die Schrift verdeckt. Vorteil: Die Verwischung wird vermieden (wenn die Tinte schnell genug trocknet, sonst wird es zum Problem in der Folgezeile) und die Rechtskippung kann erreicht werden.

    Manche Linkshänder legen sich das Blatt so, daß sie halbschräg von links unten nach rechts oben schreiben können. Daß minimiert die Probleme, kann aber zu einer extremen Rechtskippung führen.

    Variante 2 ist die Unterschreibung. Dabei wird unter der Zeile geschrieben, um eine Verwischung zu vermeiden und die Kontrolle über das Schriftbild zu behalten. Vorteil: Das Schriftbild ist jederzeit kontrollierbar. Eine Verwischung kann vermieden werden, da immer nur eine Stiftführung im freien Bereich erfolgt. Nachteil: Die Schrift erfährt eine Linkskippung.

    Schlußendlich muß jeder Linkshänder die Variante finden, die ihm liegt.

    Abgesehen davon, daß ist aber gewissermaßen altersabhängig (kann er, wird er sich das trauen), hat er natürlich die Möglichkeit, die Buchstaben bedingt zu modifizieren, um sie aus dem Schub in den Zug zu bekommen. C ist da kein Problem. A kann rechts angefangen werden. F fängt am oberen Strich an und so weiter.

    Insofern eine "hübsche" Schrift angestrebt wird, findet der Linkshänder irgendwann schon eine Möglichkeit die auch umzusetzen.

    Nur üben bleibt nicht erspart.

    Ach ja richtig, die Hand. Natürlich muß ich auch diesen Text mit der Hand fertigen, es sei denn, ich lasse ihn von meinem Diktatübertragungsgerät schreiben. Aber das spielt hier keine Rolle.

    Nun gibt es hier genügend Pfade, die sich mit technischen Innovationen aller Art bezüglich der Schrift beschäftigen. Die ich durchaus gern lese und mir Teile zur persönlichen Verwendung heraussuche. Aber auch das spielt hier keine Rolle.

    Leider ist mir nicht bekannt, daß in näherer Zukunft die Möglichkeit besteht, Kindern mit einer entsprechenden Schreibunterlage, das Schreiben und ein passables Schriftbild zu vermitteln. Und wenn es dies gäbe, um damit ein qualitativ gleichwertiges Ergebnis zum prähistorischen Schrifterwerb zu erzielen. Warum nicht? Aber auch das spielt hier keine Rolle.


    Wenn es hier nun also um prähistorisches Schreiben (und den Spaß daran), Schrifterwerb und Ausbildung eines akzepablen Schriftbildes geht, was bislang eben am Besten auf die altmodische Art erfolgt, und was der neurologischen Entwicklung der Kinder hinsichtlich Motorik, Proportion und Konzentration dringend angedient sei, so fehlt mir tatsächlich der erweiterte Horizont, der in diesem Pfad, die bis dato eben nicht verfügbaren technischen Innovationen, die eine vergleichbare Leistung erbringen könnten, diskutieren will.


    So verharre ich denn in meiner beengten Vorstellungswelt, daß innerhalb eines Themas doch gern beim Thema geblieben sein soll, und verstehe nur das Gejammer nicht, daß es immer noch Leute gibt, die sich mit solch altmodischen Dingen beschäftigen.

    Es ging in erster Linie um Handschrift. Und Handschrift ist nunmal Handschrift.

    Es ging eben nicht um die digitalen Möglichkeiten, sondern um Handschrift. Das wir die digitalen Möglichkeiten nutzen können, zum Beispiel hier im Forum, um uns über Handschrift auszutauschen, ist sehr angenehm. Allerdings ist in dem Fall das Herausstreichen der digitalen Möglichkeiten am Thema vorbei.


    Materialien, Arbeitschritte, Kenntnisse und Infrastruktur ist sowohl für analog, als auch digital notwendig. Und nichts davon ist kostenlos zu haben. "There is no such thing as a free lunch."

    Wenn ich das für analog nicht voraussetzen kann oder will, dann ebensowenig für digital.


    Aber das war wohl für einige zu viel des Guten und es wurden die Mistgabeln und Fackeln aus der Scheuer geholt.

    Es entbehrt auch nach mehreren solcher Threads nicht einer gewissen Grundkomik, dass solche Plädoyers für weniger Digitalität und mehr analoges Briefschreiben in ein digitales Forum geschrieben werden, das den kommunikativen Austausch über analoges Briefschreiben mit Methoden des digitalen Zeitalters erleichtert.

    Digital ist Plenum.

    Analog ist Lust.


    Das digitale Forum erhöht die Reichweite in der Form, daß an einer Kommunikation gleichzeitig Viele teilnehmen können. Es entpersönlicht aber innerhalb der angestrebten Reichweite, um kommunikativ zu bleiben.

    Der Brief ist in seiner Reichweite geradezu eingeengt, dafür aber höchst persönlich. Es sei denn man schreibt einmal, kopiert fünfzig mal und verschickt wahllos.


    Der digitale "Briefverkehr" ist sicher schneller, aber deshalb meist auch unüberlegter. Es scheint als hetze er mit der Zeit. Und das Meiste was da schnell mal kommt, ist oft recht unausgegoren. Meine Erfahrung.

    Und eine Vernachlässigung des analogen Briefverkehrs

    weil dafür gewisse Materialien, Arbeitsschritte, Kenntnisse und Infrastruktur benötigt werden

    ist trauriger nicht zu beschreiben.


    Stehen also den Verarmten die Materialien nicht mehr zur Verfügung, weder Papier noch Stift. Ein Glück, daß es kostenlose Rechner und Wisch-und-Weg-Geräte gibt.

    Unterliegen wir also mittlerweile der Unfähigkeit, Arbeitsschritte selber zu koordinieren, weswegen es gut ist, daß uns etliche Hilfsprogramme diese lästigen, geradezu klassenfeindlich intelektuellen Unannehmlichkeiten abnehmen.

    Kann man denn heutigentags wirklich noch die diesbezüglichen Kenntnisse erwarten, da der Erwerb dieser Kenntnisse doch eine individuell beschränkende Zumutung darstellt?

    Da ist es schon besser, völlig kenntnisfrei über Programme schreiben zu können.

    Und ehrlich, die Post ist ein Auslaufmodell. Aber ohne diese Infrastruktur..., tja. Ein Glück, daß das Netz aus dem Server kommt, da braucht man keine Infrastruktur.


    Und warum nicht einfach über´s Wetter schreiben? Es gibt Leute, die sammeln Postkarten wegen der Ansichten, und wenn dann hinten auch noch draufsteht, wann das Wetter dort gerade schön war, keinen Einwand.


    Und schlußendlich ist das alles nicht ein rationales Plädoyer, sondern schlicht ein Ausdruck genießerischer Freude, der eben auch hier mal mitgeteilt werden will. Die Einen mögens, die Andern nicht, so ist es eben, aber eben auch das Problem der Andern und nicht der Einen.

    Nun ist das schöne am handschriftlichen Briefversand, daß man den Brief in gewisser Weise komponieren muß. Es gibt kein nachträgliches verschieben, hinzufügen oder vertauschen Dessen, was man geschrieben hat. Es gibt auch kein Rechtschreibprogramm Das sollte alles schon während des Schreibens passieren. Man muß die Zeilen selber halten und vorausschauend auf das Zeilenende und mögliche Worttrennungen schreiben. Abgesehen davon sollte es einen ansprechenden Gesamteindruck ergeben und zwar ohne Leh Aut Unterstützung. Es macht also nicht nur Spaß einen handschriftlichen Brief zu erhalten, zu lesen oder sich auf den nächsten, lang erwarteten, zu freuen, sondern ebenso einen zu Schreiben und ihn zufrieden ins Kuvert zu tüten und mit Freude abzuschicken.

    Über lange Jahre verkümmerte dies zu gelegentlichen Geburtstagsgrüßen, dann wurden gar Anrufe oder kurze E-Post Meldungen daraus. Aber neuerlich habe ich die Freude wiedergefunden, die ein (gemächlicher statt hektischer) handschriftlicher Briefkontakt stiften kann. Ich bin auf´s Neue begeistert.