Beiträge von Ernaburga

    Hallo Bertram,

    meine Versuche:


    Ich würde "die Abendvorlesung" in "den Abendvortrag" ändern, denn richtig, daß ist am Ende ein "n", und die Vorlesung bekomme ich nicht unter (zuwenige Buchstaben und da ist ein a vor dem g).


    Weiterer Vorschlag: "... im Interesse der Sache, daß nach dem (kein z, daß ist der Haken vom u darunter) ich öffentlich das

    Wort zu ihr (der Sache?) ergriffen(?) - also das eigentlich nicht dastehende Wort :) - habe ..."


    "Zusage" lese ich auch so.

    Dann "... so wollen Sie ihm in Ausführung einer..."


    "... sobald das eben"


    Mit "Bedacht" gehe ich nicht mit. Ich kann da kein B finden (könnte auch ein K [oder P] sein, aber da stört die Blässe, das z von oben und das H von unten) und ein d auch nicht. Allerdings habe ich keine Lösung.


    Zu guter Letzt: "... die Reisekosten vergütet und ein ..."


    So, und jetzt versuche ich mal, die Knoten wieder aus der Pupille zu bekommen :)


    Gruß Erna

    Hallo Johann,

    mit lesen ist an den Punkten diesmal nicht viel, nur Deutungsvorschläge.


    Ende erste Zeile ist Arm. wie unten in der letzten Zeile

    Zweite Zeile könnte mit O beginnen. Ob das ein Dienstgrad ist oder mit Schmidt (Schmied?) zusammenhängt, ist für mich nicht deutbar.

    Vorletzte Zeile beginnt mit T und sieht nach Abkürzung aus. Danach werden wohl die Taufpaten (oder -zeugen?) aufgeführt.


    Gruß

    Erna

    Hallo Franz,

    also mit dem Latein wird es schwer, weil ich nicht weiß, ob das überhaupt stimmen kann (sprachlich). Aber versuchen wir es:

    urqs ad Dominicam Passionis exclusive gegen Ein-

    malliger Ersättigung des Tages, und Ausübung an-

    derer guten Werken genießen darfst. Sind dir an-

    bey zu gnaden gewogen. gegeben in unserer Fürstl.

    Residenzstadt Paßau den 13. Febr. a(nno)d(omine) 1779.

    ?x Conmissione Emin(enz? da oben weitergeschrieben) ac Cels(ior? oben weiter) DD(? oben weiter) Principis

    ut(?) supra


    Ob in der Lateinzeile am Anfang ein, und dann welcher, oder mehrere Buchstaben fehlen?

    Wie gesagt, das Latein entzieht sich da etwas meiner Deutung.

    Nette Grüße

    Erna

    Hallo Franz,

    hier mein Versuch.


    Unsere Gnad, und Gruß zuvor! Andächtiger

    lieber Getreuer! Auf dein unterthänigst ge-

    stelltes Anlangen, und hierum angeführte Beweg-

    gründe, bewilligen wir hirmit gnädigst, daß du

    und dein Kapellan die Fleischspeisen diese heil. Fa-

    stenzeit hindurch, ausser Mitwoch, Freytag und Samstag


    Nette Grüße

    Erna

    Hallo Johann,

    wenn ich mir das id est ansehe, kann ich mir ein s, daß wie ein h aussieht gefallen lassen, auch wenn es das Lesen nicht gerade erleichtert. Und wenn wir die Benennung des Ritus haben... mir fällt nichts besseres ein.


    zum Ersten:

    - abgetretten(en) seh ich auch so

    - kupfernen Wasser-Kessell

    - Ohrwäkll mit Berlln be- :) , nee, tut mir leid

    - händiget (durch den Schnitt sieht das Wort länger aus als es ist)


    zum Zweiten:

    - Ivana könnte auch Joana sein, dann bin ich danach für Justina, aber Vornamen... puh

    - werdenden könnte durchaus stimmen

    - hinaus, was besseres fällt mir nicht ein


    Ich hoffe, es waren ein paar Anregungen dabei.

    Gruß

    Erna

    Hallo Johann,

    ob An Zeitlichen richtig ausgelesen ist, will ich nicht bestimmen, sieht zu abenteuerlich aus.

    "Ritus" ? Die Variante des großen R ist mir so noch nicht untergekommen, kann ich mich nicht zu verstehen. Und das dazu gehörige s am Ende, sieht für mich immer noch wie ein End-h aus, weswegen ich auch ein Problem mit den ganzen ts Endungen bei den Namen habe.

    Ist so eine Kirche oder ein dernamiger Friedhof bekannt?

    Kann man die Namen so sonst irgendwo finden?


    Zum ersten

    Trost meiner, meines Seelig

    Vatters Stephan Graith, und


    Zum zweiten fällt mir auch nicht viel ein, Valendarien? Was liest man so für´s Seelenheil?

    Einen g-Bogen kann ich aber nicht finden, das gehört zum Herrn Wipworith.


    Tut mir leid, bin wohl keine große Hilfe.

    Gruß

    Erna

    Hallo Franz,

    eine neue Handschrift. Im selben Brief?

    Also die ersten beiden Zeilen


    Diese von mir, mit den in meinen Akten befindlichen, und mit

    einem 36 kr Stpl, versehenen Beischrift von Wort zu Wort überein-

    stimmend


    Die Schrift ist sehr viel unsauberer.

    kr kann durchaus Kreuzer sein

    Stpl deute ich als Stempel

    Beischrift ist haarig, da das B schlecht und der i-Punkt nicht vorhanden ist.

    Habe mich so entschieden, da es sinnvoll klingt. (keine letzte Garantie)

    Nette Grüße

    Erna

    Hallo Franz,

    heute mal wieder im Lauftext, ist einfacher.


    Wird von beyden Vertrag schließenden Theilen auf die Ein-

    wendung diesen Vertrag wegen Verletzung der Hälfte des

    wahren Werthes des Kaufsobjektes bestreiten zu können,

    Verzicht geleistet.

    Hierüber wurde der gegenwärtige Notariatsakt von

    meiner eigenen Handschrift aufgenommen, den Partheyen in

    Gegenwart der mir persönlich bekannten fähigen Zeugen


    Die Klausel verstehe ich nicht ganz, aber sieht nach einem Rücktrittsverzicht aus.

    Nette Grüße

    Erna

    Hallo Franz,

    es freut mich, wie regelrecht sichtbar, die Erfolge wachsen.


    Also:

    1. Zeile - physische (Übergabe)

    2. Zeile - (als) geschehen (zu betrachten); am Anfang der Zeile steht natürlich kein großes F, so wie weiter unten bei welche kein großes W

    3. Zeile - ja Steuern


    Das war´s schon wieder

    Nette Grüße

    Erna

    Hallo Franz,

    nun braucht er mich gleich nicht mehr.


    1. Zeile - vertragsmäßig statt wertrangmäßig

    2. Zeile - Obwohl deine Grammatik besser ist: diesen Betrag ins

    5. Zeile - gleiches Problem: dem rückbehaltnen

    7. vorletzte Zeile - ben übereingekommenen


    Das war´s schon.


    Dem Fnadschek kann ich mich anschließen. Ist zwar ein verkorkstes a, hab es aber in den Käufern so finden können. Und wenn der Name schon aufgetaucht ist, würde ich das dahingehend befürworten.


    Nette Grüße

    Erna

    Hallo Franz,

    viel Korrektur habe ich heut nicht zu bieten, aber trotzdem als Text.


    Die im Absatze III litta. dieses Vertrages für Zäzilia

    Fendschek angeführte und im Grundbuche noch haftende

    Satzpost pr 138 G 55 6/20 S in Conv. Mnze soll nach der An-

    gabe der Verkäuferinn nur mehr indebite haften, und

    bereits lange bezahlet seyn. Bis die grundbücherliche

    Löschung dieser Satzpost, welche die Verkäuferinn auf

    ihre Kosten zu bewirken hat, erfolgt ist, wird den Käu-

    fern das Retentionsrecht auf den Kaufschilling in einem


    Das indebite ist wohl debitorisch zu verstehen. Ich vermute es geht um Schulden, wie etwa eine Hypothek, die in dem Vertrag gleich mit geregelt werden, da den Käufern Rückhalterecht gestattet wird, solange das nicht bezahlt ist.

    Mit Fendschek bin ich immer noch nicht zufrieden, der zweite Buchstabe muß geradezu ein n sein, der vierte ein d, dann kann der dritte nur ein mir unbekannter Vokal sein. Der Kerl hat das aber zweimal exakt so hingeschmiert. Ich habe keine Idee.

    Gruß

    Erna

    PS

    Das mit der Conventionsmünze ist gut.

    Dann würde dort Conv.Mze. stehen.

    Das a ist bei ihm vom o derart schlecht zu unterscheiden und wenn es halb Antiqua ist, wäre das durchaus eine plausible Lösung.


    Erna

    Hallo Franz,

    heute mal ein leichterer Abschnitt zur Entspannung. :)


    Der Kaufschillingsrest pr 1954(G)13(S)

    bleibt von Seite der Verkäuferin auf zehn aufeinander fol-

    gende Jahre gegen 5% Verzinsung auf der erkauften Reali-

    tät, mit dem Beysatze liegen, daß die Verkäuferinn von

    diesem Kaufschillinge alljährlich nebst den Zinsen, einhundert

    fünf Gulden in östWäh. auf Abschlag des Kaufschillings be-

    gehren könne. Die in einem oder dem anderen Jahre etwa

    nicht begehrt werdenden 105G, sind jedoch immerhin als fällig

    und verfallen anzusehen, daher sie je nach Belieben der Ver-

    käuferinn gegen die stipulierte 5% Verzinsung auch den Käu-

    fern belaßen, als verfallene Raten aber auch auf ein-

    mahl eingefordert werden können.

    Nach dem Ablaufe der von heute an zu berechnenden

    Frist von zehn Jahren, steht es der Verkäuferinn oder

    deren Rechtsnehmer frey den noch übrigen Kaufschillings-

    rest gegen halbjährige Aufkündung einzufordern.


    stipuliert - (vertraglich) vereinbart

    Die verfallenen Raten sind nicht, wie wir das heute annehmen würden, weg, sondern durch die Käufer nicht mehr haltbar. Also, falls die Verkäuferin ein Jahr keine Zahlung fordert, können die Käufer es behalten, wenn sie im folgenden Jahr zwei Raten haben will, muß so gezahlt werden.

    Warum er Verkäuferin plötzlich mit zwei n am Ende schreibt, erschließt sich mir nicht.


    Nette Grüße

    Erna

    Hallo Franz,

    es ist aber auch etwas haarig. Der gute Notar hat eine nicht eben saubere Schrift. Manchmal muß man eher raten. Die kleinen Buchstaben e, n, v, r sind nicht immer voneinander zu unterscheiden. Die Großbuchstaben sind zuweilen "doch recht eigen" und über den Text nicht einheitlich. Und für den kaufmännischen Teil, übernehme ich keine Garantien. :)


    II

    Die Ehegatten Georg und Maria Tritt kaufen die im Ab-

    satze I dieses Vertrages genannte Realität, um den bedun-

    genen Kaufschilling pr. 2100 (Gulden?) östWäh.

    III

    Der Kaufschilling wird auf folgende Art berichtiget.

    a) Die Käufer übernehmen die aus dem Schuldscheine eto(?) 24.

    May 1824 für die Zezilia Fendschek haftende Satzpost pr

    138 (Gulden?) 55 6/20 (Schilling?) Cauv. (?)nze. oder 145 (G) /87 (S)

    in östWäh. vorsichtsweise zu ihrer Deckung nach dem un-

    ten näher entwikelnden Bestimmungen ins Zahlungsver-

    sprechen.


    Das gestern benannte pe änder ich in pr, obwohl es dadurch nicht verständlicher wird. Da braucht es einen kaufmännischen oder juristischen Spezialisten.

    Bei den Währungskürzeln vermute ich jetzt einfach Gulden und Schilling.

    Das eto könnte auch cto oder etc sein, bezieht sich sicher auf den Schuldschein.

    Fendschek ist Spekulation, es könnte auch Fnndschek oder Fnadschek dort stehen.

    Was eine Satzpost ist, weiß ich nicht.

    Cauv. nze mit U oder A oder sonstwas davor, tut mir leid ich passe

    "vorsichtsweise", weil rarsichtsweise ist mir zu abstrus

    "nach dem unten", sollte sinnigerweise "nach den" heißen, aber ich misch mich nicht in alte österreichische Grammatik ein.


    Hmn, irgendwie ist der Übertragungsteil heut der Geringste. °°

    Nette Grüße

    Erna