Beiträge von Tobias

    Die loebl. Gemeinde Verwaltung Vordernberg!


    Das gefertigte Verwesamt ist in der Lage nun eintret-

    ten wollenden Fuhrwerkslustigen (?) das Erzfuhrwerk vom Präbichl

    bis St. Stefan mit oder ohne Ablagerung gegen den Preis von

    23. (Währung) oestr(eichischer) Währ(un)g per Bergzentner zu überlassen und Ihnen

    Jahr für Jahr diesen Fuhrwerksverdienst zu garantieren, da

    jährlich bis 75000 Z(en)t(ne)r hieher zu verfrachten sein werden.

    Alle 4 Wochen erfolgt die baare Bezahlung gegen klas-

    senmäßig gestempelte Quittungen, und haben die Präbichler

    Erzveckturanten ein strengen Winter, wenn vom Präbichl kein

    Fuhrwerk mehr möglich, das Vorrecht bei der Verfrachtung des

    Erzes vom Dollinger, Reiteiger (oder Reitniger) und Kulmberger Bergbau.

    Es hindert auch nicht solche Veckturanten einzuretten welche

    die Erze auf irgend einem Platze in Vordernberg per Schlitten stel-

    len und von dort per Aschse hiher frachten wollen, und werden

    Ihnen in solchem Falle bis zur vollständigen Lieferung hieher

    angemessene Vorschüße auf den Theilverdient verabfolgt.

    Wir ersuchen gegen Gebühren(-)Entrichtung um gefällige Ver-

    lautbarung.

    Kk Verwesamt St. Stefan am 29.ten Oktober 1859.

    Die Donthie zuständige Johanna Schwarzenberger soll

    sich laut Anzeige des Trofaiacher Pfarrvorstehers

    dedo 10. Juli 858 abermals bei ihrem früherem

    Dienstgeber vgi Finsterzu Wolkersdorf hiesiger Orts-

    gemeinde aufhalten, ohne das die Gemeinde Verwal-

    tung derselbst zur kennte ist gelangen kann, ob sich

    diese Anzeige erwahre.


    Der löbliche Gemeinde Vorstand wird demnach

    unter Bezeichnung auf das hier amtl. Schreiben Akte(...)

    Zahl 319 zum wiederholten Male dienstfreundlichst

    ersucht, gefällig (...) bekanntgeben zu wollen

    ob Johanna Schwarzenberger von dort abwesend

    oder nicht, und dann hierüber nach Umständen

    das Amt handeln zu können.



    Diesmal war es sehr schwer fand ich. Vielleicht kommst du trotzdem zurecht :)

    In der Nacht von gestern auf heute ist in der sogenannten Kumpf-

    mühle den Eheleute(n) Franz und Schrunf/Schwurf? in Proleb

    Feuer ausgebrochen, welches beim heftigen Winde so schnell um

    sich griff, daß in wenigen Stunden nicht nur die Mühle sammt

    Nebengebäuden, sondern auch das Nachbarhaus des Filipp

    Walzelhütter insg. Rinstann? samt Wirtschaftsgebäuden

    todt u. lebenden Fahrnissen und allen Vorräthen ein Raub

    der Flammen geworden sind.

    Da die Verunglückten außer dem nackten Leben nichts

    gerettet haben, der Brandschaden sehr bedeutend ist und sie abge-

    trauten Gebäude nur gering assekuriert? sind, so erscheinen

    dieselben nun besonderen Theilnahme u. Unterstützung um so

    mehr würdig, als sie das Unglück unverschuldet trifft, in

    dem erhebliche Verdachtsgründe einer Brandlegung vor-

    handen sind.


    Im Vertrauen auf den bekannten Wohltätigkeitssinn

    der beiden Bewohner des meiner Leitung unterstehenden

    Bezirks nehme ich hiermit den ast (vermutlich durchgestrichen) erprobten Diensteifer

    der Herren Gemeinde Vorsteher mit der Bitte in Anspruch,

    mit thunlichster Beschleunigung für die Verunglückten im

    Einverständniße mit der hochw. Pfarrgeistlichkeit eine


    Seite 2

    milde Sammlung von Haus zu Haus vorzunehmen,

    um die eingehenden Beträge unverweilt an die Be-

    zirkshauptmannschaft einzusenden.


    Leoben am 24. Februar 1854

    Der k. k. Bezirks Vorsteher


    Schaffer




    KK Bezirkshauptmannschaft Leoben


    Dem verehrten (?) den 24./26. d. M. (diesen Monats) No. 1906 entsprechend

    wurde für die in der Nacht vom 23. auf den 24. d. M. durch

    Feuer verunglückten Insassen zu Proleb Franz Schnauf und

    Filipp Walzelhütter eine milde Sammlung (?)

    wobey von Haus zu Haus der Betrag von . . . . 68,20

    und bey der Kirche der Betrag pa . . . . . 1,34

    zusammen . . . . . . . . 69,54



    So viel bisher. Ich vermute, dass sich es mit dem dunkleren Scan und mehr Kontrast noch besser liest.

    Seite 2 bekommst du heute Abend, neben der Arbeit geht es nicht immer so leicht :)

    Der bey dem hiesigen bürger[ichen] Schuhmachermeister [hochlöblichen?]

    Jakob Schmid arbeitende Schuhmachergesell Johan Weber

    welcher mit einem Wanderbuch ad Iglau? (Jihlava heute in Tschechien)am 29. Xten 829 [... #?] 388

    versehen ist, hat bey dem gefertigten Gemeinde Vorstand

    das bittliche Ansuchen gestellt, daß für ihn von einem

    löbl[ichen] Gemeinde Vorstand Vordernberg die Ausstellung

    eines Heimatscheines erwirkt werden möge, indem er in

    dortiger Gemeine durch volle 18 Jahre zugebracht habe,

    daher das Deceenium erreicht.


    Es wird daher das dienstfreundschäftliche Ersuchen ge-

    macht, Wohlderselbe wolle ihm den Heimatschein auf sein

    Ansuchen ausstellen, und gefälligst hierher einsenden.

    Der Stempelbetrag p[e]r(?) 6 (Abk. Geld) liegt bey.


    Gemeinde Vorstehung Trofayach am 2. März 852.


    Personsbeschreibung

    Derselbe ist von Statur klein

    hat blonde Haare


    Es war so eben die hiesige bürgerliche Schneidermeisterin

    Elisabeth Harrer, wohnhaft im Hause Nro. 90 dieser

    Gemeinde, hier und gab vor, daß sie gestern Nach-

    mittag, in dem der Frau Anna Brod in Vordernberg

    gehörigen sogenanten Pfaffelhof, wegen einer Anfrage

    einen Gang hatte. Als sie dahin kam und zur

    Hausthüre hinein wollte, erreichte sie der dort in der

    Nähe besagter Hausthür angehängte Kettenhund,

    erfasste sie am Arme, wo er dieselbe laut unter sub(…)

    angebogenen ärztlichen Zeugnisse bedeutend, biß.

    Die Beschädigte begab sich sogleich zu dem gehorsamst

    Gefertigten, allwo ihr aufgetragen wurde, ein ärztliche(s)

    Zeugniß über die geschehene Verletzung beyzubringen, und

    nachdem sie dieses gethan, erklärte sie, daß sie es so

    nicht gelten lassen könne und die Frau Brod als Inhaberin

    des besagten Hundes gerichtlich belangen müsse.

    Den gehorsamst Gefertigten ist es unlieb, dass zwi-

    schen der Frau Brod und der Beschädigten ein gerichtlicher


    Seite 2


    Streit begonnen werde, und stelle daher das dienst-

    freundlichen Ansuchen, der löbliche Gemeinde Vor-

    Stand in Vordernberg wolle gefälligst die Frau Brod

    von dem Geschehenen verständigen, und sie dahinbe-

    wegen, daß sie in gütlichen Wege der besagten Elisabeth

    Harrer, die ohnehin ein armes Weib ist, nur keine

    billige Entschädigung für den ihr durch diesen Hundebiß

    zugefügten Schaden verabfolgen, und somit diesen Streit

    wieder beendigen möge.

    Die mehrbesagte Elisabeth Harrer wird sich schon

    selbst in Vordernberg zur gütlichen Verhandlung dieser

    Tage einfinden.

    Gemeinde-Vorstehung Trofayach am 10. Oktober 850.


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    Wir sind hier, als kleine Information nebenbei für die Mitleser, in einer kleinen Gemeinde in der Steiermark.

    Den Ort Trofaiach habe ich recherchieren können, ebenfalls den Ort Vordernberg. Weshalb ich mit Sicherheit davon

    ausgehen kann, dass der Ort 1850 noch mit y geschrieben wurde, auch wenn sich das nicht auf den ersten Blick aus der Handschrift erschließen mag ;)

    Also g.w.o. kenne ich als "geschehen wie oben"

    Meistens ist das die Unterschrift von Zeugen oder Beisitzern oder dergleichen.


    Ein kleines p vor dem Namen sagt mir nichts. Ich hatte kurz den Einfall es stünde für Pächter, aber dann macht das Kleingeschriebene keinen Sinn...


    Evtl. steht es auch für persona aber eine lateinische Form in der Zeit finde ich unüblich, aber nicht unlogisch.

    Von Gottes Gnaden Friedrich Wilhelm König von Preußen

    Unseren gnädigen Gruß zuvor! Hochgelehrte Ehrbare und Weise Liebe Getreue

    Da die Unterthanen zu Reinckendorff nach Eurem Bericht vom 23tenFe(bruar?)

    c. den von ihnen zu leistenden Beitrag zur Reparatur der Pfarr Geb(äu-)

    de zu Rosenthal nach dem 24ten dieses Monaths aufzubringen, un(d)

    zu entrichten sich erkläret; So wollen Wir nunmehr gewärtigen, daß (Ihr)

    diesen Beitrag der 44 Reichstaler 13 Groschen 6 Pfennig ohne ferneren Anstand von ihnen e(in-)

    ziehen werdet; und müßet Ihr solchen an Unsere Kammer Bau-Caße

    abliefern. Sind Euch mit Gnaden gewogen. Gegeben, Berlin

    den 29ten August 1786.

    Königliche Churmärkische Kriegs und Domainen Kammer.



    Unterschriften


    Nunoius(?) Müller Seb. Hat diese 44 Reichstaler 13 Groschen 6 Pfennig ohne (...)

    Bestand von den Unterthanen zu Reinickendo(rf)

    einzuziehen und solche an die Kammer Bau Cas(se)

    gegen Quittung, welche ad tota zu bringen a(...)

    Zuliefern den 14. Sept. 1786


    Unterschriften


    An den hiesigen Magistrat

    792

    Hallo Victuros,


    leider ist am Rand ein Stück abgeschnitten vielleicht kannst du das Dokument in voller Breite noch einmal hochladen, aus meiner Sicht ist es recht gut lesbar, sodass ich dir heute Abend schon eine Übertragung garantieren kann.


    Gerne kannst du mir auch eine E-Mail zukommen lassen meine Adresse teile ich dir per PN auf Anfrage mit.