Freiwilligenprojekt German Heritage in Letters

  • Die Organisation "German Heritage in Letters" hat es sich zur Aufgabe gemacht, deutschsprachigen Briefwechsel zwischen Europa und den Vereinigten Staaten zu sammeln und zu übersetzen. Nachdem diese aber vielfach in deutscher Schreibschrift verfaßt sind, müssen sie vorab übertragen werden. Dazu werden Freiwillige gesucht, denen es Freude macht, alte Briefe zu lesen und zu übertragen. Wenn man sich auf die Netzseite German Heritage in Letters begibt, kann man sich kostenlos eintragen und so zur historischen Aufarbeitung der deutsch-amerikanischen Beziehungen beitragen.


    Aufruf veröffentlicht in der Zeitschrift "Die deutsche Schrift", Heft 4/2020

    Einmal editiert, zuletzt von Anton ()

  • Sehr abwechslungsreich bezüglich Handschriften und Schreibstile, zum Teil mit erbaulicher Wortschreibung. Ein gutes Übfeld.

  • Da ich ſeit meiner Kindheit mich mit amerikaniſcher Geschichte befaſſe, war ich hellauf begeiſtert über dieſes Projekt, zumal ich ſowieso gern ehrenamtlich unterwegs bin.


    Schon bei der Beſichtigung der Seite kam eine gewiſſe Ernüchterung – alles auf Engliſch. Da es um die Übertragung deutſcher Schrift geht, hätte man eine deutſche Version erwarten können. Die Liſte der Übertrager zeigt mir, daß der Großteil der Teilnehmer aus deutſchsprachigen Gebieten kommt.


    Die Anmeldung habe ich mit ach und krach hingekriegt. Wie die Bearbeitung der Dokumente erfolgen ſoll, iſt mir nicht ganz aufgegangen. Ein falſcher Klick und (ich vermute) ein Dokument wird für beendet erklärt, obwohl es nicht iſt. Man hätte auch ein Übungsbrief einſtellen können, wo man die Bearbeitung durchgehen könnte, ohne Unheil anzurichten oder eben einen Einführungsfilm.


    Eine Anfrage per E-Post an die Uni iſt bis heute nicht beantwortet worden.


    Weitere Mängel habe ich bei zwei Hilfsdokumenten (Namen, Städtenamen) feſtſtellen müſſen. Der Einführungsfilm, welcher das Projekt an sich vorſtellt, hätte deutſche Untertitel haben können.


    Ich will nicht falſch verſtanden werden. Ich bin kein notoriſcher Nörgler und ich ſtehe ſolchen Projekten ſehr offen gegenüber. (Hier gäbe es eine abwechslungsreiche Arbeit für viele Jahre.) Aber von der Seite, die von einer Universität betrieben wird, hätte ich mehr erwartet. Hier iſt nur minimierter Aufwand betrieben worden.


    Ich laſſe erſtmal alles ruhen, werde mich noch mal an die Uni wenden und einen zweiten Anlauf wagen.