Ortsname

  • Herzliche Gratulation, Ernaburga! Ich schaute die zeitgenössischen Ortsnamenverzeichnisse nur beim Oh...

    Ein Doppel-s nach dem O - ich wäre nie draufgekommen.

  • Je nach Kadenz in der Originalsprache, die ja auch die dialektale Schrift beeinflusst hat, könnte natürlich auch gar kein Doppel-s, sondern ein hs gemeint gewesen sein, also Ohslawann. Das würde auch jemand behaupten, der nur nach dem dem Schriftbild geht, weil das h im Wort geehrten (drittes Wort, erste Zeile) nochmal vorkommt. Nur einmal ist dieses h in Kurrent und nicht in "Latein", wie der Ortsname, und zum zweiten weiß man nicht, wie das Doppel-s des Schreibers bei Silbentrennung aussieht. Von daher wäre es hier eigentlich nötig zu wissen, wie der Autor betont hat - weiches s und langes O in der ersten Silbe oder kurzes O und ein stimmloser dentaler Reibelaut danach.