Hilfe erbeten bei Übertragung Wanderbuch 1845

  • Hallo zusammen.

    ich kämpfe mich gerade durch ein Wanderbuch und benötige Hilfe. Hier, was ich entziffern konnte:

    "Inhaber dieses und? über die

    Verordnung vom 14. Januar? 1845

    die Bestensung? einigen? unerlaubter

    Gesellenverbingung ???, ???

    mich belehrt?, und geht nach Nürnberg.

    Wallerstein den 14. April 1845

    Fürstliches Herrschaftsgericht

    Kumm

    Hielt sich seit letztem ??? zu

    Hause auf u. geht nach Nürnberg.

    Wallerstein den 26. April? 1845

    Fürstl. Herrschaftsgericht

    Kumm

    Ne. 1/96. Nach ??? in Arbeit

    Nürnberg den 30. Juni 1845

    K. B. Stadt-Commissar

    Danke vorab für Eure Hilfe!

    Annettfrakturschriften.de/index.php?attachment/2241/

  • Guten Tag Anett Hieber, das ist ja eine schöne Überraschung, freue mich. Wollte gerade einsehen ob es eine Schrift ist, die ich eventuell sehr gut lesen kann. Ich kann aber das PDF-File nicht öffnen. Es wird die Fehlermeldung - Seite nicht gefunden - angezeigt. Bitte höflich um Überprüfung. (Nicht daß ich mich vertan habe). lg

  • Inhaber dieses wurde über die

    Verordnung vom 14. Julius 1845

    die Bestrafung wegen unerlaubter

    Gesellenverbingung betr., wortdien-

    lich (???) belehrt, und geht nach Nürnberg.

    Wallerstein den 14. April 1845

    Fürstliches Herrschaftl(iches) Gericht

    Kumman

    Hielt sich seit letztem Visa zu

    Hause auf u. geht nach Nürnberg.

    Wallerstein den 26. April? 1845

    Fürstl. Herrschaftsgericht

    Kumman

    No. 9196. Nach Schwieglüt (???) in Arbeit

    Nürnberg den 30. Juni 1845

    K. B. Stadt-Commissar


    Nur oberflächlich ein paar Vorschläge. Den Ort kann ich mir absolut nicht herleiten.

  • Hallo,

    so geht es mir auch. Aber die Antwort hilft mir schon mal ein kleines Stückchen weiter. Danke für die Mühe!


    Ich befürchte, ich werde noch mehr Fragen hier stellen müssen.....

  • Dem Vorschlag Ernaburgas pflichte ich bei. Kann es sein, dass der verwirrende Strich über dem Ortsnamen gar kein t ist, sondern nur ein wirrer Kringel, der da gestrichen werden sollte?


    In dem Fall käme nämlich Schniegling in Frage


    ...und wenn ich jetzt so am Nachlesen bin... es steht auch zweimal Herrschaftsgericht. War also schon richtig.

  • Ja, das sehe ich genauso - danke auch an Ernaburga.


    Herrschaftsgericht ist für mich klar, das lese ich auch so. Das Wort "wortdienlich" kannte ich bisher nicht, da wäre ich gar nicht drauf gekommen.


    Mit dem Ort habe ich auch echte Schwierigkeiten. Auf der nächsten Seite kommt es nochmal vor, hier aber deutlicher geschrieben. Das ist Schniegling, passt auch zu den anderen Orten, wo der Schreinergeselle unterwegs war. Ich hatte mir die Orte auf der Karte angesehen, hatte aber keinen Ort diesen Namens entdecken können. Auf Google finde ich aber, dass es ein Stadtteil von Nürnberg ist; damit ist das bestätigt. Nachfolgend nochmal ein Bild der 2. Seite. In der dritten Zeile von unten erscheint Schniegling nochmals.

  • Der erste Anlauf:

    Inhaber dieses Wanderbuch hat Bei Konrad Schreinermaistr (?) klaglos gearbeited Seit letzen …a Schingling (?) den 16. Aktober 1845 Zur Belaubigung

  • Anhand der zweiten Seite würde ich

    Schiegling

    vorschlagen.


    Unter Herrensitze des Adels im Deutschen Reich

    - Schiegling, Stadt Nürnberg, Bayern

    oder

    Findmitteldatenbank - Generaldirektion der Staatlichen Archive ...

    https://www.gda.bayern.de/findmitteldb/Kapitel/26135/ Anonymous View

    Die Beschwerden der Wirte zu Poppenreuth, Ronhof und Sack gegen Eurasius Müller zu Schiegling wegen unberechtigten Wein- und Bierausschanks ...


    Und, ja, Johann

    Schreinermaister (also Tischler)

  • Was spräche denn gegen Schniegling und Schiegling? Ist ja ein Wanderbuch. Nr. 1 käme mir sonst ein bisschen sehr lang vor für ein "ie". Ich habe erst sogar ein "w" dazwischen vermutet.