Bitte um Hilfe bei Transkription

  • Hallo,

    ich habe nun die Originalurkunde vorliegen zu der Abschrift auf die sich meine Anfrage vom 26.09.2018 bezog. Die Originalurkunde lese ich wie folgt:


    Im Jahre Christi achtzehnhundert vier und

    Fünfzig, am dreizehnten August wurden, nach

    beigebrachten Bescheinigungen des Großherzog-

    lichen Kreisamtes Offenbach und des Großher-

    zoglichen Landgerichtes Seligenstadt, daß der

    Vollziehung der Ehe in Hinsicht der bürgerlichen

    und privatrechtlichen Verhältnisse ein Hinderniß

    nicht im Wege stehe und nach Wahrung der cano-

    nischen Erfordernisse getraut und ehelich einge-

    segnet:

    Johann Georg Philipp Göbel, ehelicher Sohn des

    weiland Beisaßen zu Alsbach Johannes Göbel

    und seiner _________Ehefrau Eva, geborene Klein

    Forstwart zu Weiskirchen, alt fünfunddreißig

    Jahr, und

    Anna Margaretha Eichel, eheliche Tochter des ver-

    storbenen Joachim Eichel, Ortsbürger zu Steinbach im Kreise Erbach

    Und seiner Ehefrau Anna Maria geborene Schlosser,

    alt einunddreißig Jahr.

    Zeugen waren der Forstwart Jakob Hech-

    ler zu Hainstadt und der Bauaufseher Hein-

    rich _______zu Seligenstadt, welche mit mir, dem Pfarr-

    verweser, der die Copulation verrichtet, und dem Bräu-

    tigam gegenwärtiges Protocoll unterschrieben haben,

    wobei letzterer zugleich erklärt, daß er das am

    vier und zwanzigsten Oktober achtzehnhundert zwei-

    und fünfzig von der Braut geborene Kind, welches zu

    Arheiligen am siebenten November getauft wurde und

    den Namen Katharina erhielt, für _______ ________

    anerkennt.


    Vielleicht könnte mir jemand bei den Lücken weiterhelfen. Vielen dank im Voraus.


    Gruß

    Jürgen

  • Also auf die Schnelle lese ich:

    Wahrung der ...

    nischen Erfodernisse

    ...

    wieland/weiland Beisaßen...

    und seiner verlobten Ehefrau ...

    ...

    Heinrich Bost (Best) zu Seligenstadt...

    ...

    den Namen Katharina erhielt, für und durch ihn .....


    Ich rätsele aber noch ein bißchen weiter.

  • Danke für die Bemühungen. Ich weiß nur nicht, was mit einer Formulierung "und seiner verlobten Ehefrau" ausgedrückt werden sollte, da die Eltern des Bräutigams seit 1819 verheiratet waren.

  • Die Formulierung "verlobten Ehefrau" kommt mir auch seltsam vor, aber ich finde dieses Wort im Vergleich zu den anderen relativ eindeutig zu lesen.

    "erzeugtes" könnte es auch heißen, nur das "t" darin stört mich ein bißchen...

  • Ja, den Schlusssatz interpretiere ich genauso. Macht ja in dem Zusammenhang auch Sinn.

    Bei der Abschrift lese ich immer noch "verlobte"...