Bitte um Hilfe bei Übersetzung

  • Hallo Erna,

    Herzlichen Dank für Deine wertvolle Unterstützung.

    Ich denke bei indebite liegst Du richtig. Ich habe keine andere Erklärung dafür.

    Fendschek = ? Fnadschek . Der Name Fnadschek ist mir in meinen Heimatbelegen öfters begegnet.

    Der nächste Absatz:

    gleichen Betrage wertrangmäßig zugesprochen, daher

    einstweilen im Absatze III dieser Betrag und Zahlungsver-

    sprechen übernommen worden ist. Nach der rechtsgültig be-

    wirkten grundbücherlichen Löschung dieser Satzpost wird

    der rückbehaltene Betrag zu 138 Gulden 55 6/20 S in Conv.Mnze. oder

    145 Gulden 87 S in östWäh auf verlangen allsogleich oder in den drü-

    ber übereinkommenden Raten, alljährlicher Abschlagszah-

    lung von den Käufern bezahlet werden.

    Bitte um Deine Korrektur.

    Schöne Grüße

    Franz

  • Hallo Franz,

    nun braucht er mich gleich nicht mehr.


    1. Zeile - vertragsmäßig statt wertrangmäßig

    2. Zeile - Obwohl deine Grammatik besser ist: diesen Betrag ins

    5. Zeile - gleiches Problem: dem rückbehaltnen

    7. vorletzte Zeile - ben übereingekommenen


    Das war´s schon.


    Dem Fnadschek kann ich mich anschließen. Ist zwar ein verkorkstes a, hab es aber in den Käufern so finden können. Und wenn der Name schon aufgetaucht ist, würde ich das dahingehend befürworten.


    Nette Grüße

    Erna

  • Hallo Erna,

    durch Deine tolle Unterstützung geht es mir beim Lesen immer besser. Vielen Dank.

    Der nächste Absatz:

    die schriftliche Übergabe und Übernahme ist mit der Unter-

    Fertigung dieses Vertrages als geschlossen zu betrachten, die

    rückständigen l.f. ??Steuern?? und Abgaben, sowie alle Real-

    lasten kommen auf die Verkäuferin, die künftig fällig

    werdenden, mit Ausnahme der etwaigen Zinsen der

    mehrfach erwähnten Satzposten 138 Gulden 55 6/20 in ConMnz. Welche

    die Verkäuferin allein zu tragen hätte, hingegen auf

    die Käufer

    Bitte um Deine Korrektur

    Schöne Grüße

    Franz

  • Hallo Franz,

    es freut mich, wie regelrecht sichtbar, die Erfolge wachsen.


    Also:

    1. Zeile - physische (Übergabe)

    2. Zeile - (als) geschehen (zu betrachten); am Anfang der Zeile steht natürlich kein großes F, so wie weiter unten bei welche kein großes W

    3. Zeile - ja Steuern


    Das war´s schon wieder

    Nette Grüße

    Erna

  • Hallo Erna,

    Vielen Dank für Deine Hilfe.

    Der nächste Absatz:

    die Verkäuferin Elisabeth Schwarzl bewilligt, das die

    Käufer Georg und Maria Tritt ihr Eigenthumsrecht, allso-

    gleich bey der erkauften in Grundbuche Krumpen Sub

    urb Nr. 237 vorkommenden Realität einverleiben lassen

    können, ?zugegen bewilligen auch letztere die Einverlei-

    bung und Pfandrechte für den Kaufschillingsrest pre

    1954 G 13S in östWäh zu Gunsten der Verkäuferin

    samt Zinsen und ??Habenverbindlichkeiten

    Bitte um Deine Korrektur.

    Schöne Grüße

    Franz

  • Hallo Franz,

    keine großen Änderungen, wir bewegen uns schon im "Rechtschreibebereich" :)


    5. Zeile - Dagegen

    6. Zeile - des Pfandrechtes

    letzte Zeile - Nebenverbindlichkeiten


    Nette Grüße

    Erna

  • Hallo Erna,

    Super Dankeschön.

    Beim nächsten Teil habe ich wieder ein kleines Problem.

    Der letzte Absatz der dritten Seite:

    Wird man beyden Vertrag schließenden Zeilen auf die Ein-

    wendung diesen Vertrag wegen Verletzung der ?hälfte?? (rechte)??

    wahren Verstoß und Kaufobjekte bestreiten zu können,

    Verzicht geleistet

    hierüber wurde der gegenwärtige Notariatsakt in

    meiner eigenen Handschrift aufgenommen, den Partheyen in

    Gegenwart der mir persönlich bekannten hiesigen Zeugen

    Bitte um Deine Korrektur.

    Schöne Grüße

    Franz

  • Hallo Franz,

    heute mal wieder im Lauftext, ist einfacher.


    Wird von beyden Vertrag schließenden Theilen auf die Ein-

    wendung diesen Vertrag wegen Verletzung der Hälfte des

    wahren Werthes des Kaufsobjektes bestreiten zu können,

    Verzicht geleistet.

    Hierüber wurde der gegenwärtige Notariatsakt von

    meiner eigenen Handschrift aufgenommen, den Partheyen in

    Gegenwart der mir persönlich bekannten fähigen Zeugen


    Die Klausel verstehe ich nicht ganz, aber sieht nach einem Rücktrittsverzicht aus.

    Nette Grüße

    Erna

  • Hallo Erna,

    Vielen Dank für Deine Korrektur. Super

    Seite 4:

    Herrn Johann Schnitzer bürgl Sattlermeister und Herrn

    Josef Schirenbacher bürgl Müllermeister in Eisenerz

    vorgelesen, und von denselben mit der Bestimmung einer

    beglaubigten Ausfertigung für jeden Theil genehmiget.

    Bitte um Deine Korrektur.

    Schöne Grüße

    Franz

  • Hallo Erna ,

    Super Danke.

    Beim nächsten Teil habe ich wieder einige Fragezeichen:

    diese von mir, mit der in meinen letzten befindlichen, und mit

    einer 36 ??(Kreuzer), versehenen ?Durchschrifthen ?komt zu?komt überein-

    stimmend befundene beglaubigte Ausfertigung, habe ich den Käufern

    Herrn Georg und Frau Maria Tritt, ausgefolgt.

    Eisenerz am 9. September 1859

    Bitte um Deine Korrektur.

    Schöne Grüße

    Franz


  • Hallo Franz,

    eine neue Handschrift. Im selben Brief?

    Also die ersten beiden Zeilen


    Diese von mir, mit den in meinen Akten befindlichen, und mit

    einem 36 kr Stpl, versehenen Beischrift von Wort zu Wort überein-

    stimmend


    Die Schrift ist sehr viel unsauberer.

    kr kann durchaus Kreuzer sein

    Stpl deute ich als Stempel

    Beischrift ist haarig, da das B schlecht und der i-Punkt nicht vorhanden ist.

    Habe mich so entschieden, da es sinnvoll klingt. (keine letzte Garantie)

    Nette Grüße

    Erna

  • Hallo Erna,

    vielen herzlichen Dank für Deine wertvolle Hilfe.:):)

    Ich wahr über die neue Handschrift im Brief auch verwundert.

    Im Brieftext sind jetzt nur mehr die Namen aller involvierten Personen aufgelistet, damit kann ich dieses Schreiben in meine Sammlung einordnen.

    Schöne Grüße

    Franz

  • Hallo Erna,

    Ein neuer Brief, darf ich dich wieder bitten, meine Fehler zu korrigieren.

    Erster Teil:

    Von Gottes Gnaden wir Leopold Ernst , der

    Heil: Römisch Kirchen Kardinal von Firmian, Exemte

    Bischof, und des Heil: Römisch Reichsfürst zu Passau

    Schöne Grüße

    Franz

  • Hallo Franz,

    wieder gern beim mitlesen dabei.


    Nur zwei Kleinigkeiten:

    - eine unwichtige - Ernest

    - eine wichtige - Reichs Fürst


    Gruß

    Erna

  • Hallo Erna,

    herzlichen Dank für Deine Unterstützung.

    Beim nächsten Teil fällt mir das Lesen der Handschrift wieder sehr schwer.


    Unsern grund ,und gruß zuvor ! Bedachtiger

    lieber ?aternu??! Durch hin unterthänigst ge

    stelltet Belangen, und seinen angeführten K????

    ?????? bewilligen wir hiermit gnädigst, das du

    und dein Kaplan die Fleischspeisen dieser Zeit fa-

    stenzeit tu?lich außer Mittwoch, Freitag, und Samstag

    Bitte um Deine Korrektur.

    Schöne Grüße

    Franz

  • Hallo Franz,

    hier mein Versuch.


    Unsere Gnad, und Gruß zuvor! Andächtiger

    lieber Getreuer! Auf dein unterthänigst ge-

    stelltes Anlangen, und hierum angeführte Beweg-

    gründe, bewilligen wir hirmit gnädigst, daß du

    und dein Kapellan die Fleischspeisen diese heil. Fa-

    stenzeit hindurch, ausser Mitwoch, Freytag und Samstag


    Nette Grüße

    Erna

  • Hallo Erna,

    Super vielen Dank.

    Der letzte Teil:

    erg? ad dominicam Passionis exclusive gegen Ein

    malliger Ersättigung ??, und Ausübung an

    derer guten Werken genügten dürft . Sind dir an-

    by zu gnaden gewogen, gegeben in unserer fürstl-

    Resistenzstadt Passau ihn 13 Feber ?? 1779.

    ? Conmissione Emin?? ac Cels ?? DD?? brincipis

    ?? ??

    Bitte um Deine Korrektur

    Schöne Grüße

    Franz

  • Hallo Franz,

    also mit dem Latein wird es schwer, weil ich nicht weiß, ob das überhaupt stimmen kann (sprachlich). Aber versuchen wir es:

    urqs ad Dominicam Passionis exclusive gegen Ein-

    malliger Ersättigung des Tages, und Ausübung an-

    derer guten Werken genießen darfst. Sind dir an-

    bey zu gnaden gewogen. gegeben in unserer Fürstl.

    Residenzstadt Paßau den 13. Febr. a(nno)d(omine) 1779.

    ?x Conmissione Emin(enz? da oben weitergeschrieben) ac Cels(ior? oben weiter) DD(? oben weiter) Principis

    ut(?) supra


    Ob in der Lateinzeile am Anfang ein, und dann welcher, oder mehrere Buchstaben fehlen?

    Wie gesagt, das Latein entzieht sich da etwas meiner Deutung.

    Nette Grüße

    Erna

  • Hallo Erna,

    super herzlichen Dank.

    Entschuldigung, in der vorletzten Lateinzeile habe ich tatsächlich den ersten Buchstaben ein großes E nicht Mitgescannt. ( Ex Conmissione)

    Der Brief ist adressiert an den Vikar von Zeillern.

    Wenn ich den Inhalt richtig verstanden habe , hat der Bischof von Passau den Vikar von Zeillern und seinem Kaplan die Erlaubnis erteilt, während der Fastenzeit Fleisch zu essen. Ausgenommen wahren Mittwoch, Freitag und Samstag in der Karwoche.

    Schöne Grüße

    Franz