Bitte um Hilfe bei Übersetzung

  • Hallo Franz,

    aber der Fragezeichen werden schon weniger. :)

    Na dann mal los:


    Wisset Jhr aber auch selbsten kein anderes Liecht, so werdet

    Jhr doch im innersten Eueres Hertzens überzeuget seyn müssen,

    daß wir mit gröstem Recht die Einsicht derer verweigerten

    Acta so nachdrücksam anverlangt, mit gröstem Recht die

    uns disorts vorgerückte Umzüge Euch selbst zur Last legen,

    und mithin auch mit gröstem Recht die von Euch angebottene

    Ausliefferung Eueres Arrestanten auschlagen können und

    sollen; bis wir durch neu gesamlete Inditia in Stand

    gestellt werden, ihne nach Rechtens Form zu Requiriren

    und so dann auch zu processieren.


    Um kein anderes Licht zu wissen, muß eine Redewendung sein, die wie so nicht mehr kennen. Möglicherweise sowas wie: Fällt Euch nichts besseres ein.

    Die vorgerückten Umzüge sind eher die vorgeworfenen Anstalten.


    Schöne Grüße

    Erna

    Einmal editiert, zuletzt von Ernaburga ()

  • Hallo Erna,

    vielen, vielen Dank für Deine Hilfe.

    Es kommen immer wieder Wörter vor die ich nicht lesen kann.:(

    Der letzte Teil der zweiten Seite:

    Wir ersuchen euch aber nachmaßen Hochghteste ?? get L Bts und

    Hochgr mit gutem vorbedacht, und ermahnen euch bey dene

    ?werhren E???, dir ihre gleich uns, und wir gleich

    das wann ihr uns gleich dermassen , oder noch euch ?? eint

    oder anderer, auf den Lachner zeigende Inditia, oder wirkliche ?oben

    einberuften

    Schöne Grüße

    Franz

  • Hallo Franz,

    Du läßt Dich durch die früheren Buchstabenschreibweisen und die später ungewöhnlichen Ligaturen ss, sch, ff etc. und die alte "Rechtschreibung" uns ungewohnter Worte verdrießen. Die Übertragung ist nicht so schlecht wie Du vorgibst. In manchen Punkten, sieht es so aus, als ob Du Dir selbst nicht glaubst.

    Aber mir macht es Spaß (und ich will bis zum Ende mitlesen dürfen), deshalb gern.


    Wir ersuchen Euch aber nochmahlen Hghtestr (Schnörkel) getr. L. Bts und

    Hochgrg. mit gutem Vorbedacht, und ermahnen Euch bey denen

    schweren Eyden, die Jhr gleich uns, und Wir gleich Euch, geschworen

    daß wann Jhr uns gleich dermahlen, oder noch hinfürwerts eint

    oder andre, auf den Lachner zeigende Inditia, oder würckliche Proben

    einberichten


    "gleich dermahlen, oder noch hinfürwerts" wie "jetzt oder später"


    Auf zur dritten Seite :)

    Nette Grüße

    Erna

  • Hall Erna,

    ein großes Dankeschön für Deine Unterstützung. Es freut mich sehr, dass es dir Spaß macht, mir zu helfen.

    Ja es stimmt, manchmal erscheint mir das von mir gelesene völlig unsinnig. Aber es wird schon besser.

    Die dritte Seite:

    einberichten könnt, ihr und solche darf nicht herhalten, und mith

    den Lauff der und, als denn competenten Richter, obligenden

    Justiz hemmen wollt : dann wir so wollten disort?, alt auch

    wider all?? dasjenigen was ihr allenfalls, über ein in unserer

    Jurisdiction begangenen Delictum, einherer Judicatur zuweile

    korer??nen möchten, bestens protestiert haben wollten.

    Schöne Grüße

    Franz

  • Hallo Franz,

    je länger man dran liest, desto klarer wird es. Soviele Buchstaben hat das ABC ja dann doch nicht.


    einberichten könnet, Jhr uns solche doch nicht verhalten, und mith

    den Lauff der uns, als dem competenten Richter, obligendem

    Iustiz hemmen wollet: dann wir so wollen disorts, als auch

    wider alles dasjenige was Jhr allenfahls, über ein in unserer

    Iurisdiction begangenes Delictum, unserer Iudicatur zuwider

    vornehmen möchtend, bestens protestirt haben wolten.


    "verhalten" = vorenthalten

    ?mith? - Ich vermute die Zeile ist noch nicht zu Ende, da steht mithin.

    Er hat eine End-s Variante, die sieht aus wie ein großes S, daß am Ende steht. Andererseits aber auch die runde Abschlußvariante, die wir heute kennen. Fragt sich ob das verschiedene Qualitäten darstellen soll? Die "Großvariante" habe ich glaube noch nicht in einer Trennfunktion bemerkt, aber sie ersetzt auch nicht alle End-s. Eine Marotte?


    Schöne Grüße

    Erna

  • Hallo Erna,

    vielen Dank für Deine bisherige HILFE.:thumbup::thumbup:

    Heute das große Finale. Und wieder diese Unklarheiten.:(

    Der letzte Teil:

    Und zumahlen Ihr ??ster ??. L. Bts.= uns Hochgr??

    ges?? trägt den ganzen hergang dieses Geschäfft, samt un=

    serem Brief=??? ad Protocollum zu er?enen, so ?????

    wir uns , das dieser unsere Erklärung dir Redlichkeit unserer

    Absichten, so wohlen in gegenwärtig als zukönftigen Zeiten

    rechtfertigen, und und mithin auch wirk? alle und angedreute

    Masnehmungen stützen und ????? wird.

    Dir ??? übrigens unter Erlassung ?Göttlicher Absicht.

    all??? beharrend

    Schöne Grüße

    Franz

  • Hallo Franz,

    oh, wirklich schon zu Ende. Allzu schade,


    Und zumahlen Jhr Uhghtestr () getr. L. Bts und Hochgeg.

    gesinnet seyt den ganntzen Hergang dieses Geschäffts, samt un-

    serem Brief-Wechsel, ad Protocollum zu nehmen, so schmeichlen

    Wir uns, daß diese unsere Erklärung die Redlichkeit unserer

    Absichten, so wohlen in gegenwärtig als zukönfftigen Zeiten,

    rechtfertigen, und uns mithin auch wider alle uns angedreute

    Maßnehmungen schützen und schirmen werde.

    Die Wir übrigens unter Erlassung göttlicher Absicht

    allstets beharrend.


    "angedreute Maßnehmungen" natürlich angedrohte Maßnahmen.


    In freudiger Erwartung, Du findest Ähnliches.

    Nette Grüße

    Erna

  • Hallo Erna,

    vielen herzlichen Dank für Deine HILFE.:) Nun kann ich dieses Schreiben gut dokumentieren und in meine Sammlung geben.

    Ich hätte schon noch einige Briefe .

    Es wäre natürlich Super, wenn du mir noch weiterhelfen würdest.

    Schöne Grüße

    Franz

  • Hallo Franz,

    immer wieder gern.

    Der Brief war spannend, bezüglich der Sprache und einiger Buchstabenvarianten, und bot eine Menge zum Lernen.


    Nette Grüße

    Erna

  • Hallo Erna,

    Das nächste Schreiben, ebenfalls juristischer Natur ist an die Regierung Seiner kaiserl. königl. Apostol. Majestät

    Franz Josef des Ersten, Kaisers von Österreich,gerichtet. Das Schreiben wurde mit zwei Fiskalmarken zu 30 und 6 Kreuzer vergebührt.

    Erster Teil:

    am sechsten September des Jahres Eintausend achthundert fünfzig

    und neun/6 Sept.1859 haben vor mir Alexander Müller Kik:

    Notar zu Eisenerz in Steiermark in meiner Notariatskanzlei

    ein ???? hause, nach benannten ???? und

    zwar die mir ge???lich bekannte Frau Elisabeth Pihwamzl

    als Verkäuferin einerseits, dann die mir gleichfalls bekan-

    ten ???? Herr Jear? und Frau Maria ?mitt, bürgl:

    Laitner und Mühlbesitzerin in Eisenerz , als Käufer anderseits,

    ????? und abgeschloßen ereh????ennden

    Bitte um Deine Hilfe.

    Schöne Grüße

    Franz

  • Hallo Franz,

    gern in die neue Runde.

    Der Einfachheit halber wieder in Abschrift, auch mit den schon entzifferten Teilen:


    am sechsten September des Jahres Eintausend achthundert fünfzig

    und neun / 6 Sept. 1859 / haben vor mir Alexander Müller k.k.

    Notar zu Eisenerz in Steirmark in meiner Notariatskanzlei

    im Schuhbauerschen Hause, nachbenannte Partheyen und

    zwar die mir persönlich bekannte Frau Elisabeth Schwarzl

    früher verwittwete Maser, Hausbesitzerin in Eisenerz

    als Verkäuferin einerseits, dann die mir gleichfalls bekann-

    ten Eheleute Herr Georg und Frau Maria Tritt, bürgl.

    Bäcker und Mühlbesitzer in Eisenerz, als Käufer anderseits,

    verabredet und abgeschloßen nachstehenden


    k.k. ist natürlich kaiserlich-königlich

    und zu der Zeit bei Eheleuten eine Mühlbesitzerin? °° eher unwahrscheinlich


    Nette Grüße

    Erna

  • Hallo Erna,

    herzlichen Dank für Deine Korrektur. Bei manchen Wörtern komme ich einfach nicht weiter. Es ist zum Verzweifeln.

    Teil 2:

    Frau Elisabeth Schwarzl verwittwete Maser verkaufet ihre im

    Grundbuche und Amte Erningen h?b ??? 237 wertmindest Rea

    lität, genannt durch schriftliche Hein? ???? bestehend aus einem

    Haus, ?se Nr. 1 samt ?adel, Stallung und Graßhütte, denn

    den dazu gehörigen Grundstücken, im eurem bürgtem ??hen

    ?? man beiläufig Zach, und zwar diese Realität mit allen

    Rechten und Befugnissen, wie sie dieser Realität besessen hat

    oder zu besitzen und benützen berechtigt gewesen wäre

    dem Herrn Georg Tritt und Maria dessen Frau Ehegattin

    ein den ??seit überwiegend einen ??? Schillinge 200

    ??Z oder2100 sage zwanzigtausend ein hundert Gulden

    öst Währung

    Bitte um Deine Hilfe.

    Schöne Grüße

    Franz

  • Hallo Franz,

    tut mir leid, war gestern nicht verfügbar.

    Na, der Herr Notar schreibt nicht immer ganz sauber.


    Frau Elisabeth Schwarzl, verwittwete Masen, verkaufet ihre im

    Grundbuche des Amtes Krumpen sub urb No 237 vorkommende Rea-

    lität, genannt das Reichlische Heindlgütel bestehend aus einem

    Haus, Cause No1 samt Stadel, Stallung und Graßhütte, dann

    den dazu gehörigen Grundstücken, im unverbürgten Flächen-

    maß von beyläufig 6 Joch, und zwar diese Realität mit allen

    Rechten und Befugnissen, wie sie diese Realität beseßen haben.

    oder zu besitzen und benützen berechtigt gewesen wäre,

    dem Herre Georg Tritt und Maria dessen Frau Ehegattin

    um den beyderseits übereingekommenen Kaufschilling pe 2000 (s)

    (?) oder 2100 (s) sage zweytausendeinhundert Gulden

    öst Währung


    Das K in Krumpen ist ... naja. Zugegeben, ich hab mich auf der Karte vergewissert, daß es das sein kann.

    sub urb, weil hub urb für mich keinen Sinn ergibt.

    Selbes Problem beim Latein in Cause, meint der Chaussee?

    Wenn es ans Geld geht, habe ich eher weniger Durchblick. Das pe kann ich nicht deuten, das (s) ist sicherlich das Zeichen für Gulden, wie nachfolgend bemerkt. Und was wie eWZ aussieht dann vermutlich die österreichische Währung, obwohl zwei verschiedene Kaufpreisangaben, wenig Sinn ergeben.


    Tja, soweit komm ich. Währungen gibt es vielleicht einen Experten (?) der helfen kann.

    Nette Grüße

    Erna

  • Hallo Erna,

    bewundernswert wie Du diese Schrift lesen kannst.

    Ein ganz großes Dankeschön für Deine Bemühungen.

    Mit Krumpen hast Du natürlich recht. Krumpen ist ein Graben in der Nähe von Eisenerz.

    Beim nächsten Teil habe ich mir sehr schwer getan. Ich konnte fast nichts lesen. Ich verstehe es nicht, die Buchstaben richtig zu deuten.

    Bitte um Deine HILFE

    die Ehegatten Georg und Maria Tritt kauften die in

    ???? ??? Verträgen genannte Realität, und den beiden

    ??? Kaufschilling 2 100f ????

    dem Kaufschilling auf folgende art berichtigent.

    a die Käufer übernehmen die aus der Schuld/ seien ??24

    May 1824 für die ?nzii? und / ?? ???? ???? ????

    138 55 6/20 Caus. ??? oder ………...145/87

    ????? ansichtsweise ihnen Verwirkung nach den und

    sen näher entwickelnden Bestimmungen und Zahlungen

    ???? nehmen

    Schöne Grüße

    Franz

  • Hallo Franz,

    es ist aber auch etwas haarig. Der gute Notar hat eine nicht eben saubere Schrift. Manchmal muß man eher raten. Die kleinen Buchstaben e, n, v, r sind nicht immer voneinander zu unterscheiden. Die Großbuchstaben sind zuweilen "doch recht eigen" und über den Text nicht einheitlich. Und für den kaufmännischen Teil, übernehme ich keine Garantien. :)


    II

    Die Ehegatten Georg und Maria Tritt kaufen die im Ab-

    satze I dieses Vertrages genannte Realität, um den bedun-

    genen Kaufschilling pr. 2100 (Gulden?) östWäh.

    III

    Der Kaufschilling wird auf folgende Art berichtiget.

    a) Die Käufer übernehmen die aus dem Schuldscheine eto(?) 24.

    May 1824 für die Zezilia Fendschek haftende Satzpost pr

    138 (Gulden?) 55 6/20 (Schilling?) Cauv. (?)nze. oder 145 (G) /87 (S)

    in östWäh. vorsichtsweise zu ihrer Deckung nach dem un-

    ten näher entwikelnden Bestimmungen ins Zahlungsver-

    sprechen.


    Das gestern benannte pe änder ich in pr, obwohl es dadurch nicht verständlicher wird. Da braucht es einen kaufmännischen oder juristischen Spezialisten.

    Bei den Währungskürzeln vermute ich jetzt einfach Gulden und Schilling.

    Das eto könnte auch cto oder etc sein, bezieht sich sicher auf den Schuldschein.

    Fendschek ist Spekulation, es könnte auch Fnndschek oder Fnadschek dort stehen.

    Was eine Satzpost ist, weiß ich nicht.

    Cauv. nze mit U oder A oder sonstwas davor, tut mir leid ich passe

    "vorsichtsweise", weil rarsichtsweise ist mir zu abstrus

    "nach dem unten", sollte sinnigerweise "nach den" heißen, aber ich misch mich nicht in alte österreichische Grammatik ein.


    Hmn, irgendwie ist der Übertragungsteil heut der Geringste. °°

    Nette Grüße

    Erna

  • Hallo Erna,

    herzlichen Dank. Super.

    Vielleicht steht Cauv. nze für Conventionsmünze. 1858 wurde der Wert des Gulden um 5 % aufgewertet. Bis dahin wurde der Gulden als "Convetionsmünze" bezeichnet. Ab 1858 wurde der Gulden als „Gulden österreichische Währung“ bezeichnet.

    Heute ein etwas längerer Absatz:

    Der Kaufschilling …………….1954/13

    bleibt an Seite der Verkäuferin auf zehn aufeinander fol

    genden Jahren gegen 5% Verzinsung auf der erkauften Realit

    ät, mit der ????? liegen, das die Verkäuferin an

    diesem Kaufschilling alljährlich anby? dem Zinsen einhundert

    fünf Gulden in öst.Währung auf Abschlag? und Kaufschilling be

    gehren können. Die in einem oder der anderen Jahre e???

    nicht begehrt wird enden 105 sind jedoch immerhin als fällig

    und verfallen anzusehen daher sie ja nach belieben der Ver

    Käuferin gegen die ??ulierte 5% Verzinsung auf den ???

    fern belasenn, als ?verfallen Raten aber auch auf ein

    mahl eingefordert werden können.

    Nachdem Ablauf der von heute an zu berechnenden

    Zeit von zehn Jahren, steht unser Verkäuferin ???

    ???? ??? unseren ??? , den auch übrigen Kaufschilling

    erst gegen halbjähriger Aufkündung einzufordern

    Bitte um Deine Hilfe.

    Schöne Grüße

    Franz

  • Hallo Franz,

    heute mal ein leichterer Abschnitt zur Entspannung. :)


    Der Kaufschillingsrest pr 1954(G)13(S)

    bleibt von Seite der Verkäuferin auf zehn aufeinander fol-

    gende Jahre gegen 5% Verzinsung auf der erkauften Reali-

    tät, mit dem Beysatze liegen, daß die Verkäuferinn von

    diesem Kaufschillinge alljährlich nebst den Zinsen, einhundert

    fünf Gulden in östWäh. auf Abschlag des Kaufschillings be-

    gehren könne. Die in einem oder dem anderen Jahre etwa

    nicht begehrt werdenden 105G, sind jedoch immerhin als fällig

    und verfallen anzusehen, daher sie je nach Belieben der Ver-

    käuferinn gegen die stipulierte 5% Verzinsung auch den Käu-

    fern belaßen, als verfallene Raten aber auch auf ein-

    mahl eingefordert werden können.

    Nach dem Ablaufe der von heute an zu berechnenden

    Frist von zehn Jahren, steht es der Verkäuferinn oder

    deren Rechtsnehmer frey den noch übrigen Kaufschillings-

    rest gegen halbjährige Aufkündung einzufordern.


    stipuliert - (vertraglich) vereinbart

    Die verfallenen Raten sind nicht, wie wir das heute annehmen würden, weg, sondern durch die Käufer nicht mehr haltbar. Also, falls die Verkäuferin ein Jahr keine Zahlung fordert, können die Käufer es behalten, wenn sie im folgenden Jahr zwei Raten haben will, muß so gezahlt werden.

    Warum er Verkäuferin plötzlich mit zwei n am Ende schreibt, erschließt sich mir nicht.


    Nette Grüße

    Erna

  • PS

    Das mit der Conventionsmünze ist gut.

    Dann würde dort Conv.Mze. stehen.

    Das a ist bei ihm vom o derart schlecht zu unterscheiden und wenn es halb Antiqua ist, wäre das durchaus eine plausible Lösung.


    Erna

  • Hallo Erna,

    vielen DANK für Deine tolle Hilfe.

    Heute der letzte Teil der zweiten Seite:

    die in Absatze III li?? dieses Vertrages für Zäzilia

    Fendschek angeführte und im Grundbuche noch haftende

    Satzpost zu 138 Gulden 55 /20Schilling in Conv.Mze soll ???? ab

    gabe der Verkäuferin nur mehr indebite?(übermäßige?) Haftung und

    bereits lange bezahlet seyn, Seit die grundbücherliche

    Löschung dieser Satzpost welche die Verkäuferin auf

    ihre Raten zu berichten hat erfolgt ist wird den Käu

    fern das Reter????recht auf den Kaufschilling in einer

    Bitte um Deine Korrektur.

    Schöne Grüße

    Franz

  • Hallo Franz,

    viel Korrektur habe ich heut nicht zu bieten, aber trotzdem als Text.


    Die im Absatze III litta. dieses Vertrages für Zäzilia

    Fendschek angeführte und im Grundbuche noch haftende

    Satzpost pr 138 G 55 6/20 S in Conv. Mnze soll nach der An-

    gabe der Verkäuferinn nur mehr indebite haften, und

    bereits lange bezahlet seyn. Bis die grundbücherliche

    Löschung dieser Satzpost, welche die Verkäuferinn auf

    ihre Kosten zu bewirken hat, erfolgt ist, wird den Käu-

    fern das Retentionsrecht auf den Kaufschilling in einem


    Das indebite ist wohl debitorisch zu verstehen. Ich vermute es geht um Schulden, wie etwa eine Hypothek, die in dem Vertrag gleich mit geregelt werden, da den Käufern Rückhalterecht gestattet wird, solange das nicht bezahlt ist.

    Mit Fendschek bin ich immer noch nicht zufrieden, der zweite Buchstabe muß geradezu ein n sein, der vierte ein d, dann kann der dritte nur ein mir unbekannter Vokal sein. Der Kerl hat das aber zweimal exakt so hingeschmiert. Ich habe keine Idee.

    Gruß

    Erna