Signatur einer Zeichnerin aus 1865

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    1. Bei unserem Umbau kam neulich ein altes Skizzenbuch zum Vorschein, das Zeichnungen von Schlössern und ausländischen Menschen enthält, großteils von der selben (wohl deutschen) Hand verfasst und für uns unleserlich signiert. Wir würden uns sehr freuen über die Transkription damit sich Näheres über dieses besondere Skizzenbuch erforschen lässt. Schönen Dank im Voraus für Ihre Mühe!
  • Hallo,

    ich versuche mal mein Glück:


    Mühlstall. (Hinter dem l glaube ich, ein Schluß-s zu erkennen; man müßte also Mühls-Tall sprechen.)

    Herrn Chiemson (october 1866)


    Ich bin mir aber keineswegs sicher!


    Rechtschreibung war anno dazumal noch nicht übliIch, ich vermute jeder hat eben nach seinen Gutdünken geschrieben, so wie man es gesprochen hat.


    Zu dem Bild kann ich nicht viel sagen - tragen die Kinder landestypische Kleidungsstücke?

    Gibt es zu dem Skizzenbuch noch weitere Angaben?

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  • Es könnte auch »Herrn Chiemsee« heißen; also vielleicht handelt es sich um eine Ortsbezeichnung »Herrenchiemsee«, die Herreninsel im Chiemsee (Bayern).

    »Solange etwas ist, ist es nicht das, was es gewesen sein wird« (M. Walser)

  • Der Vorschlag klingt interessant: Ich gehe mit dem Begriff "Herrenchiemsee" mit.


    Bleibt für mich immer noch das Wort " Mühlstall" offen. Könnte es sich hierbei um die Zeichnerin handeln?

    Gehört die beigefügte Zeichnung zu diesen Text? Falls dies der Fall ist, wäre einfach mal zu wissen, ob die Tracht der Kinder zu dieser Landschaft in dieser Zeit gehören oder ob es sich einfach nur um Allerweltsalltagssachen handelt.