Brief von der Ur-Ur-Oma

  • Hallo,


    ich unterstütze gerade eine Freundin bei der Ahnenforschung und ein Brief ihrer Ur-Ur-Oma lässt mich verzweifeln. Ich hab zwar viel transkribieren können, aber stellenweise kann ich nicht mal durch Schlussfolgern aus dem Kontext erkennen, was es sein soll, vor allem weil vieles so zusammenhanglos klingt und ihre Rechtschreibung/Grammatik nicht die beste ist. Ich sitze da jetzt seit 6 Tagen immer wieder dran und werde nicht schlau draus.


    Vielleicht kann mir einer von euch noch hier und da ein paar Hinweise geben. Vielen Dank schon mal.


    Leider ist die pdf vom Brief zu groß zum Hochladen, weshalb ich den Link via dropbox hier einfüge: Hier

    Meine bisherige Übertragung findet ihr im Anhang. Alles mit ? und ... oder () sind so Sachen, mit denen ich überhaupt nichts anfangen kann oder bei denen ich mir nicht sicher bin und ein bisschen geraten habe.

  • Du hast ja schon fast alles richtig übertragen. Ich habe mir aus Zeitgründen heute nur die erste Briefseite angeschaut. Hier meine Korrekturen. Die Zeilenangaben beziehen sich nicht auf den Originalbrief sondern auf deine getippte Übertragung.

    2. Zeile: „… Hier in der Stadt ist eben alles anders.“

    3. Zeile: Krier = Sommer, Rüthi = Käthi (Käthe/Käthi ist eine Kurzform von Katharina)

    6. Zeile: „Arbeit ist eine Plage“ ist richtig übertragen

    6. Zeile: „Wir liegen uns immer in den Haaren.“

    8. Zeile: „…im Sommer zu uns kommen…“

    10. Zeile: „…hat eine schöne Wohnung Balkong Bad Innen Closet sehr schön.“

    12. Zeile: Sugas = Papas

    Die 2. Seite werde ich mir später noch einmal anschauen, vielleicht macht ja inzwischen auch ein anderer weiter.

    »Solange etwas ist, ist es nicht das, was es gewesen sein wird« (M. Walser)

  • Noch eine kleine Ergänzung zur 1. Seite:


    Der 3. Satz im Brief (2. Zeile in deiner Übertragung) lautet: »Na ja Du bist ja auch in Wut von uns fort, Du kan(n)st Dich auch nicht beherrschen.«

    »Solange etwas ist, ist es nicht das, was es gewesen sein wird« (M. Walser)

  • Da sich ja bis jetzt noch keiner mit dem Brief beschäftigt hat, hier meine Anmerkungen zur 2. Seite:


    1. Zeile: »Sie geht jetzt eine Zeit ins Geschäft...«


    2. Zeile: »...ein Schreiben für Bischoffs...«


    2. Zeile: »...nicht mal hintragen...«


    3. Zeile: »...etwas aufs Grab geschickt...«


    Ganz unten links: Der erste Name ist Kurt und statt Gina lese ich eher Lina.


    Die Zeilenangaben beziehen sich wieder auf die getippte Übertragung, 2. Seite.

    »Solange etwas ist, ist es nicht das, was es gewesen sein wird« (M. Walser)

  • Hallo Merit-Seto und Graf Wronsky,

    ich stimme mit euch überein, möchte nur noch ein paar zusätzliche Anmerkungen machen (kleine Schreibfehler habe ich vernachlässigt):


    Seite 1

    3. Zeile: schriebst

    6. Zeile: Abeit ist eine Plage. Na alles mündlich

    8. Zeile: Alex = Alx (gemeint ist aber doch wohl Alex)

    9. Zeile: Berliner Hilde komen, na wir wollen

    11. Zeile: Friede ist ein Stenker (=Stänker)

    12. Zeile: Ich werde nie ruhig werden


    Seite 2

    3. Zeile: Sie hat doch ein paar mal etwas

    4. Zeile: Lieben


    Viele Grüße, Michaela