Dipl.-Ing. Helzels OpenType Schriften mit Microsoft Word 2010

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    Die im Film vorgestellte Schrift ist geeignet für:


    Graphische Satzprogramme:

    • Adobe Indesign
    • Quark Expreß


    Textverarbeitungsprogramme:

    • Mellel für MacOS X
    • Classical Text Editor für Windows
    • Microsoft Word 2010
    • Abiword


    Helzel Frakturschriften
    Helzel OpenType Schriften mit AbiWord, ein kleines Wunder!

  • Für diejenigen, die auf diesen Strang gestoßen sind:
    Nach einer Disskussion auf einem anderen Strang hier habe ich auch meine Frakturschriften in einer Version auf meiner Netzseite im Angebot, die sowohl nach UNZ1A-Sortiert sind (also sich mit Fraktursatz-Hilfsprogrammen wie LigaFaktur nutzen lassen) als auch die hier erwähnte OpenType-Automatik beinhalten. Zur Zeit biete ich 9 verschiedene Schriftaren alternativ in dieser Ausführung an (jeweils der Download-Button mit dem blauen Pfeil) Die Schriftarten sind zur Zeit als Neuerung in der Auswahlliste mit einem gelben Hintergrund markiert.


    Zusätzlich habe ich den betreffenden Schriftarten einen zweiten Font hinzugefügt, dieser beinhaltet eine gesperrte Version des Fonts, und wird vom Betriebssystem als Korsiv behandelt. Hier habe ich die richtige Auflösung von Verbünden im Sperrsatz berücksichtigt, so dass die Zwangsligaturen im Sperrsatz (also ch, ck, ſt und tz) erhalten bleiben. Hierdurch steht den Nutzern eine frakturgerechte Auszeichnung zur Verfügung, da es für Frakturschriften mit Ausnahme der Fraktur-Grotesk ähnlich der Tannenberg und ander ähnlicher Schriften aus der Mitte der 1930er Jahre keine Kursivschnitte gab.
    Der Sperrsatz-Font hat den Vorteil, das der Text nicht nur einfach wieder in Antiquaschrift zurück gesetzt werden kann, Rechtschreibkontrolle und Silbentrennung problemlos funktionieren und beim sperren das lange ſ nicht in ein rundes s zurückgesetzt wird, was sonst auftritt wenn man die Sperrung über Leerschritte vornimmt, egal ob man das normale oder das nicht umbrechende Leerzeichen verwendet.


    Ach, ich vergaß: alle Downloads sind kostenfrei!

  • Moin an alle,

    die programmierte OTF-Fraktur-Schriften anbieten!


    Ich erlebe „das Wunder“ aus der Offenbacher Schwabacher von Gerhard Helzel an Mac-Programmen (InDesign CS5, TextEdit, Mail). Ich füge kopierten Text ein oder tippe selbst, gebe der Textauswahl die neue otf-Schrift: Und das allermeiste der s- oder Ligatur-Aufgabe wird von Helzels eingebauter otf-Intelligenz erledigt. Fehlersuche von der Rechtschreibkorrektur funktioniert trotzdem. Der Versand an jemanden, der die Schrift nicht installiert hat, geht trotzdem mit Austauschschrift. PDFs können richtig erzeugt werden, auch im archivfähigen Format PDFX4. Und all das habe ich seit 2010 nicht mitbekommen! Ich staune.


    Was will „man“ mehr?


    – In meinem Fall suche ich, ob ich die AlteSchwabacher bei Delbanco als „intelligente“ otf-Schrift finden und weiterempfehlen kann, denn erste Versuche liefen mit der DS-AlteSchwabacher von ungefähr 2000 (die aber bei PDF-Architect unter Windows 7 mit ATM und PageMaker 7 versagte).

    – Und ich frage mich, ob die otf-Intelligenz auch für den Einzelnutzer unabhängig von der Einzelschrift angedacht ist, die der Nutzer ggf. für mehrere Schriften auf seinem Arbeitsplatz zentral anpassen kann an neu aufkommende Problemfälle. Was „sagen“ dazu die Betriebssysteme? Oder Zusatzprogramme?

    – Steht otf-Ligatur-Intelligenz und UNZ1A im Widerspruch?

    – Vieles spricht dafür, daß Internetseiten durch css auf otf-intelligente-Frakturschriften lenken können, wenn Besucher diese Schriften installiert haben. Können die otf-Schriften wie bei PDF auch in die Netzseiten integriert werden?


    Mal sehen … Es gibt noch Liebhaber oder Neuaufwachende, die das Wissen und die Überlieferung aus vorhergehenden Generationen würdigen wollen, aber über die heutigen phantastischen Möglichkeiten noch zu wenig wissen.


    Allen vielen Dank!